Terminankündigung: ESF-Fachtagung „Erfolgsstrategien zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen“ am 7. November 2016

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration lädt Sie ein zur ESF-Fachtagung: „Wie es gelingt: Erfolgsstrategien zur Arbeitsmarkintegration von Flüchtlingen“ am 7. November 2016 in Frankfurt.

Die Tagung wird eröffnet von Herrn Arbeitsminister Stefan Grüttner. Sie richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Jobcentern, Kommunen, von Bildungs- und Qualifizierungsträgern, an Arbeitgeber und weitere Interessierte.

Das Veranstaltungsformat ist auf einen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis ausgerichtet. Es erwarten Sie Fachvorträge von hochrangigen internationalen Experten der OECD und der United Nations University, Diskussionsrunden zu erfolgreichen Praxisbeispielen aus Unternehmen und Projekten der Arbeitsmarktförderung sowie zahlreichen Möglichkeiten zu Austausch und Vernetzung.

Bitte merken Sie sich den Termin vor. Das detaillierte Programm der Tagung einschließlich Informationen zur Anmeldung erfahren Sie hier in den nächsten Wochen.

Hier finden Sie die Terminankündigung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Arbeitsmarkt-Report Hessen 08/2016

In diesem Monat betrachtet der Arbeitsmarkt-Report den Anteil der Menschen mit Asyl-Hintergrund im SGB II in Hessen.

Die Zahl der Hartz IV Empfänger aus den zuzugstärksten nichteuropäischen Asylzuzugsländern hat sich in Folge der starken Fluchtmigration im Jahre 2015 erhöht. Sie ist in zwei Jahren von 5,8 % im April 2014 auf 9,2 % aller Regelleistungsberechtigten im April 2016 gestiegen. Nach einem positiven Bescheid des Asylantrags und der Anerkennung als Flüchtling haben Menschen mit Fluchthintergrund die gleichen Rechte und Pflichten wie in Deutschland lebende Menschen und beziehen in der Regel zunächst Hartz IV.

Den ausführlichen Arbeitsmarkt-Report Hessen 08/2016 erhalten Sie hier

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird monatlich vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt. Neben dem monatlichen Schwerpunkt enthält der Report Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der hessischen Gebietskörperschaften, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

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Integration in eine demokratische Gesellschaft

Wie kann die Integration von Jugendlichen gelingen, die in autoritären, patriachalen Systemen aufgewachsen und von dort geflüchteten sind? Wie können die Werte der demokratischen Gesellschaft überzeugend vermittelt werden, so dass der fundamentalistische Islamismus nicht attraktiv für Jugendliche erscheint?

Der Psychologe und  Programmdirektor der European Foundation for Democracy Ahmad Mansour sieht darin eine Aufgabe für  Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und Lehrer. Häufig fehle es Lehrern jedoch  an der Ausbildung für die pädagogische Aufbereitung dieser gesellschaftspolitischen Themen und an Zeit im Lehrplan. In einem sehr lesenswerten Interview im Deutschlandfunk vom 31. August 2016 fordert Mansour mehr Raum bei der Ausbildung und Integration von Jugendlichen für die Vermittlung demokratischer Grundwerte und die Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen.

Deutlich mehr Investitionen in sozialarbeiterische Tätigkeitsfelder wären in diesem Zusammenhang  sinnvoll und würden sich in Zukunft vielfach auszahlen.

Arbeitsmarkt-Report Hessen 07/2016

In dieser Ausgabe wird die die Entwicklung der Aufstocker von Arbeitslosengeld I (ALG I) in Hessen ausgewertet. Die absolute Zahl der Aufstocker von Arbeitslosengeld I hat in den letzten Monaten leicht abgenommen, ihr Anteil an allen ALG I – Empfängern ist allerdings gestiegen. Als „Aufstocker“ werden Personen bezeichnet, deren ALG I nicht ausreicht, um den Bedarf  den Haushaltes zu decken. Ein Grund dafür sind niedrige vorherige Erwerbseinkommen.

Den ausführlichen Arbeitsmarkt-Report Hessen 07/2016 erhalten Sie hier 

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird monatlich vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt. Neben dem monatlichen Schwerpunkt enthält der Report Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der hessischen Gebietskörperschaften, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

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Informationen zur Umsetzung der Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen FIM

Im Rahmen des Integrationsgesetzes hat der Bundestag am 7. Juli 2016 die Schaffung von rund 100.000 Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge beschlossen, sog. Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) .

In ihrer Ausgestaltung knüpfen sie an bereits bestehende Arbeitsgelegenheiten nach § 5 Asylbewerberleistungsgesetz an. Es wird zwei Arten von FIM geben. „Interne“ Arbeitsgelegenheiten, die innerhalb der Unterkünfte den Ablauf unterstützen. Sie sollen 25 Prozent der geförderten Arbeitsgelegenheiten ausmachen. Der Großteil der Haushaltsmittel soll für sogenannte „externe FIM“ zur Verfügung gestellt werden, die außerhalb der Einrichtungen durchgeführt werden.

Bei der Einrichtung und Durchführung von FIM sind drei Akteure beteiligt: Die nach dem AsylbLG zuständige Behörde (1) schlägt der Agentur für Arbeit (2) Maßnahmeträger (3) vor, die die FIM durchführen.

Für die Schaffung und Durchführung der Arbeitsgelegenheiten erhalten die FIM-Maßnahmeträger eine Trägerpauschale pro Monat und Teilnehmenden, die bei den „internen FIM“ 85 Euro und bei den „externen FIM“ 250 Euro beträgt.

Hier finden Sie ein Schaubild des Deutschen Städtetages  zum Zusammenspiel zwischen Kommune, Agentur für Arbeit und Maßnahmeträger bei der Einrichtung der FIM.

 

Fortbildung: Umgang mit Radikalismus / Fundamentalismus in Einrichtungen der Jugendberufshilfe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bildungsträgern treffen in den vergangenen Jahren vermehrt auf radikalisierte Jugendliche, sei es beeinflusst durch den islamischen Fundamentalismus oder durch Rechtsradikalismus. Die Fortbildung klärt in zwei Themenblöcken über beide Ideologien auf und beschreibt, woran man die Radikalisierung von Jugendlichen erkennen kann.

Hier geht es zur Anmeldung

Inhalt

In beiden Schwerpunkten werden folgende Fragen behandelt: 

  • Wie gehe ich mit radikalisierten Jugendlichen um?
  • Welche Institutionen / Ansprechpartner gibt es, die in der Präventionsarbeit tätig sind?
  • Wie gehe ich mit Agitationsversuche innerhalb der Gruppe um?
  • Welche Präventions- und Gegenmaßnahmen kann ich ergreifen?

 Schwerpunkt I – Salafismus

  • Erscheinungsformen des Salafismus
  • Lagebild: Salafismus in Hessen
  • Erkennbarkeit von Radikalisierungsprozessen und mögliche Gegenmaßnahmen
  • Videos und Textbeispiele

 Schwerpunkt II – Rechtsradikalismus

  • Erscheinungsformen des Rechtsextremismus
  • Radikalisierung(sfaktoren)/Einstieg in den Rechtsextremismus
  • „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ (Video-, Musik- und Textbeispiele)
  • Organisierter Rechtsextremismus in Hessen

Methoden

Medienunterstützte Inputs und Präsentationen,  Beispielhafte Präsentation von Videos und Textbeispielen.

Referentinnen

Die Fortbildung wird von zwei MitarbeiterInnen der Presseabteilung des Landesverfassungsschutz Hessen durchgeführt.

Nur wenige Langzeitarbeitslose finden einen Job

Während die Gesamtzahl der Arbeitslosen im Mai weiter gesunken ist, finden Langzeitarbeitslose in Deutschland weiterhin nur selten einen Job. Nur 13 Prozent der Langzeitarbeitslosen, die im vergangen Jahr ihre Arbeitslosigkeit beendeten, bekamen tatsächlich eine neue Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt. Dies berichteten Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Daten der Bundesagentur für Arbeit. Der überwiegende Teil sei aus der Statistik gestrichen worden, vor allem wegen Arbeitsunfähigkeit, teilte die Behörde auf Anfrage der Linkspartei mit.

Trotz guter Konjunktur verharrt die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland seit Jahren auf hohem Niveau. Seit 2011 hat die Zahl der Arbeitslosen, die mindestens ein Jahr ohne Beschäftigung sind, nur um 2,7 Prozent abgenommen, sie liegt aktuell bei 1,04 Millionen.

Arbeitsmarkt-Report Hessen 06/2016

In dieser Ausgabe wird die Entwicklung der Sonderprogramme des Bundes zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit und die Teilnehmerzahl in Hessen ausgewertet.

Trotz positiver Beschäftigungsentwicklung hat sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland in den letzten Jahren kaum verändert. Seit 2011 ist sie nur um 2,7 Prozent auf aktuell 1,04 Millionen gesunken.

Die beiden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die es aktuell für diese Zielgruppe in Deutschland gibt, sind das ESF-finanzierte Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit, in dem bundesweit 33.000 Plätze zur Verfügung stehen und das Bundesprogramm Soziale Teilhabe . Hier stehen bundesweit 10.000 Plätze für besonders benachteiligte Menschen zur Verfügung.

In Hessen gab es im Juni diesen Jahres ca. 64.600  Langzeitarbeitslose. Es werden derzeit zusammengenommen 429 hessische Langzeitarbeitslose in den beiden oben genannten Programmen gefördert.

Den ausführlichen Arbeitsmarkt-Report Hessen 06/2016 erhalten Sie hier

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird monatlich vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt. Neben dem monatlichen Schwerpunkt enthält der Report Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der hessischen Gebietskörperschaften, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

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Fortbildung: Lernen lohnt sich…aber wie bringe ich das rüber?!

Methodisch-didaktische Impulse für den Stützunterricht
Termin: 14.09. und 05.10.2016

Als Anleiter/in führen Sie neben den praktischen Anleitungen am Arbeitsplatz auch Unterrichtseinheiten im Rahmen eines „Stützunterrichts“ durch.
Herausfordernd sind oftmals die kurzen Konzentrationsspannen, Besonderheiten bei der Wahrnehmungsverarbeitung, ein unterschiedlicher Wissensstand und Motivationsprobleme der Lernenden.

Mit Hilfe eines methodisch-didaktischen Aufbaus des Unterrichts können diese Herausforderungen besser aufgegriffen und gemeistert werden.
In dem zweitägigen Seminar lernen Sie hierzu methodisch-didaktische Grundlagen, die Ihnen helfen, die Motivation der Lernenden zu stärken und die unterschiedlichen Potentiale zu fördern.

Trainerin: Claudia Egenolf, Dipl.-Heilpädagogin, Kommunikationstrainerin, vis à vis Beratung und Fortbildung, Köln

Ort: Faprik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt

Hier, in unserem neuen Buchungssystem, finden Sie  ausführliche Informtionen zur Veranstaltung. Dafür klicken Sie dort bitte auf die Veranstaltung, die Sie interessiert. Im Buchungssystem gibt es auch die Möglichkeit sich anzumelden. 

Fortbildung: Ist das noch normal? Berufliche Förderung psychisch auffälliger junger Menschen

Termin: 02./03. August 2016

Diese zweitägige Fortbildung stellt die wichtigsten, oft multiplen psychischen Erkrankungsbilder von Jugendlichen vor und bietet Raum für die Behandlung von konkreten Fallbeispielen. Es werden Handlungsempfehlungen zum Umgang mit psychisch auffälligen Jugendlichen in der Jugendberufshilfe erarbeitet.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte im Übergangssystem und in Jobcentern.

Der Referent Dr. Wilfried Huck,  Kinder- und Jugendpsychiater im Ruhestand, war u.a. ärztl. Leiter der Tagesklinik und Ambulanz der LWL Klinik Hamm für Kinder- und Jugendpsychiatrie und ist Autor des Fachbuchs: „Wahnsinn Jung: Junge Erwachsene zwischen Pädagogik und Psychiatrie“ (2015)

Ort: Faprik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt

Hier, in unserem neuen Buchungssystem finden Sie  ausführliche Informtionen zur Veranstaltung und die Möglichkeit sich anzumelden. 

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