Newsletter Digitale Bildung

Unser Newsletter richtet sich an Fachkräfte der Arbeitsförderung und der Jugendberufshilfe. Befeuert durch die Corona-Pandemie wurden in den letzten Jahren in vielen Projekten der Benachteiligtenförderung digitale Bildungs-Angebote aufgebaut und Präsenz-Angebote durch digitale Elemente ergänzt.

Hier finden sie die November-Ausgabe als PDF-Dokument

Hier finden sie die August-Ausgabe als PDF-Dokument

Im pädagogischen Alltag stellen sich dabei die Fragen: Wo finde ich Apps, Lernmodule, Lehrfilme, etc., die meine Teilnehmer*innen motivieren und ihnen einen Schritt hin zu den anvisierten Bildungszielen ermöglichen. Wie kann ich niedrigschwellige digitale Bildungsangebote für benachteiligte Jugendliche und Erwachsene im Rahmen meiner Zeit- und Kompetenzressourcen selbst erschaffen? Zu diesen Fragestellungen möchten wir hier in regelmäßigen Abständen aktuelle, praxisorientierte Tipps geben.

LAG Newsletter Digitales – Ausgabe November 2022

Dies ist die zweite Ausgabe des LAG-Newsletters – „Tipps für Digitale Bildung in der Benachteiligten-Förderung“. In Zukunft werden wir in diesem Newsletter vierteljährlich kurz zusammengefasst über folgende Themen berichten: 

  1. Neuigkeiten in unserer LAG-Mediathek Digitale Bildung in der Benachteiligtenförderung
  2. Tipps zu digitalen Bildungsangeboten – für Einsteiger*innen 
  3. Tipps zu digitalen Bildungsangeboten – für Fortgeschrittene
  4. Hilfreiche Links zu E-Learning-Angeboten im Internet

Unser Newsletter richtet sich an Fachkräfte der Arbeitsförderung und der Jugendberufshilfe. Befeuert durch die Corona-Pandemie wurden in den letzten Jahren in vielen Projekten der Benachteiligtenförderung digitale Bildungs-Angebote aufgebaut und Präsenz-Angebote durch digitale Elemente ergänzt. 

Im pädagogischen Alltag stellen sich dabei die Fragen: Wo finde ich Apps, Lernmodule, Lehrfilme, etc., die meine Teilnehmer*innen motivieren und ihnen einen Schritt hin zu den anvisierten Bildungszielen ermöglichen? Wie kann ich niedrigschwellige digitale Bildungsangebote für benachteiligte Jugendliche und Erwachsene im Rahmen meiner Zeit- und Kompetenzressourcen selbst erschaffen? Zu diesen Fragestellungen möchten wir hier in regelmäßigen Abständen aktuelle, praxisorientierte Tipps geben.

Hier finden Sie ab jetzt alle Ausgaben des LAG-Newsletters Digitale Bildung.

Sie können den LAG-Newsletter Digitale Bildung unter newsletter.digitales@lag-arbeit-hessen.de abonnieren.

1) Neuigkeiten in unserer LAG-Mediathek Digitale Bildung in der Benachteiligtenförderung

Seit September 2022 ist die LAG-Mediathek online – hier (https://www.lag-arbeit-hessen.de/lag-mediathek-ist-online/ ) kommen Sie zur Startseite unserer Mediathek mit allgemeinen Infos und der Login-Maske.

Die LAG-Mediathek ist ein Angebot der LAG Arbeit in Hessen e.V. an ihre Mitglieder. Hier haben die Mitglieder Zugang zu Lernmodulen, die sich direkt an Teilnehmer*innen richten. Diese können die Fachkräfte entweder auf der LAG-Mediathek direkt verwenden oder (wenn vorhanden) in die E-Learning-Plattform des jeweiligen Bildungsprojektes herunterladen. 

Haben Sie Interessen an der LAG-Mediathek, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an geschaeftsstelle@lag-arbeit-hessen.de.

2) Tipps zu digitalen Bildungsangeboten – für Einsteiger*innen

Gamification

Von Prof. Dr. Stefan Aufenanger

Mit Gamification werden spielerische Elemente gemeint, die in Lernmaterialien oder -prozessen eingebaut werden. Meist handelt es sich um Belohnungen, die entweder während des Lernverlaufs oder am Ende angeboten werden. Ziel des Einsatzes von Elementen von Gamification ist es, die Motivation der Lernenden zu steigern und sie durch Belohnungen zum Weiterlernen zu ermuntern. Typisch für Gamification sind Elemente wie etwa Vergabe von Punkten oder anderen Belohnungen, Angaben von Levels, die man durch die Lösung einer Aufgabe erreicht, oder ein Vergleich mit dem Punktestand anderer Lernenden. Auch so genannte Quests und Challenges werden dazu gezählt. Manchmal werden auch Auszeichnungen – so genannten Badges – verwendet. Es gibt eine Vielzahl solcher Elemente, die als spielerische Elemente in Lernanwendungen verwendet werden. 

Sind solche Elemente aber wirklich effektiv? Was sagt die Lernforschung dazu? Danach gibt es mit Gamification vor allem positive Effekte bezüglich der Motivation der Lernenden sowie deren Engagement, wenn Elemente als ‚freundlichen‘ Wettbewerb eingesetzt oder virtuelle Güter in Spielformen erworben werden können. 

Als weniger effektiv haben sich Auszeichnungen (Badges), Punktesystem oder Rangreihen erwiesen, auch wenn sie am häufigsten in Lernanwendungen eingesetzt werden. Wichtig ist es, für die Zielgruppe angepasste Gamificationelemente einzubauen oder eine Vielfalt solcher Elemente zur Auswahl zu stellen. Auch zeigen Studien, dass manche Lernende lieber Elemente wie etwa Punkte sammeln etc. am Ende einer Lernanwendung aufgelistet bekommen wollen als mitten im Spiel. Insgesamt gesehen kann Gamification die Motivation und das Engagement der Lernenden steigern, sie sollte aber zurückhaltend eingesetzt werden. Darüber hinaus ist nicht zu vergessen, dass Feedback, also konkrete Rückmeldungen zum Lernstand und zum Lernprozess mindestens genauso bedeutsam für das Lernen ist.

3) Tipps zu digitalen Bildungsangeboten – für Fortgeschrittene

Videobearbeitung

Antares Vega Rubio

Möchten Sie ein Video mit beeindruckenden Effekten erstellen? Nutzen Sie Templates für Adobe After Effects (z.B. von motionarray.com) und bauen Sie schnell professionelle Effekte vom Werbestil bis hin zur cinematischen Atmosphäre ein.

Im unteren Erklärvideo erfahren Sie, wie sich ein Template anpassen lässt. Viel Spaß!

Wenn man etwas Werbung für sein Unternehmen oder Verein machen möchte, dann ist ein Video als Teaser sehr gut dafür geeignet. Ein Teaser ist ein Werbeclip, der in kurzer Form die Leistungen und Angebote vorstellen soll. In dem Video sollen kurze Ausschnitte aus den Angeboten des Unternehmens bzw. des Vereins vorgestellt werden. Ein Teaser sollte nicht länger als 60 Sekunden dauern, besser ist es, wenn er nur 30 Sekunden lang ist. Wie produziert man ein solches Video? In unserem Erklärvideo stellen wir vor, wie ein solches Werbevideo mit dem Programm Adobe After Effect zusammengestellt wird. Dazu muss man jedoch zuvor Bilder oder Videosequenzen sammeln, die das Unternehmen bzw. den Verein präsentieren. Dies sollte auf jeden Fall das Logo sowie die Webseite sein. Bietet man einen Kurs an, dann ist ein Bild von den Inhalten oder von dem Kursraum passend. Auch kurze Videoschnipsel von 3-5 Sekunden können einen guten Einblick in das eigene Angebot geben. Hat man alles zusammen, was das eigene Unternehmen bzw. Verein gut präsentiert, startet die eigentliche Arbeit mit Adobe After Effects. Das Programm hat man entweder schon oder kann es sich für einen gewissen Zeitraum lizensieren. Vielleicht langt manchmal auch eine Demoversion oder man fragt bei Kolleg*innen nach, ob sie das Programm besitzen und einem aushelfen. Also, beginnen Sie gleich morgen mit einer anregenden Präsentation Ihrer Einrichtung im Internet!“

4) Hilfreiche Links

Die zahlreichen E-Learning-Angebote im Internet sind überwältigend. Aus diesem Grund haben wir in der LAG-Mediathek eine Linksammlung speziell für die Jugendberufshilfe und Arbeitsförderung angelegt. In diesem Newsletter möchten wir Ihnen wieder eine Auswahl vorstellen. 

Ausbildungsvorbereitung im Bereich der Pflege 

Ausbildungsvorbereitung im Bereich der Gastronomie 

  • Kostenlose Hygieneschulung nach dem ISFG § 43 der METRO (inkl. Zertifikat): https://www.metro.de/wissen/etraining/haccp?
  • Kostenlose Kurse nach vorheriger Anmeldung: https://www.hogafit.de/kurse

Ausbildungsvorbereitung im kaufmännischen Bereich 

LAG-Newsletter Digitales – Ausgabe August 2022

Dies ist die erste Ausgabe des LAG-Newsletter – Tipps für Digitale Bildung in der Benachteiligten-Förderung“. In Zukunft werden wir in diesem Newsletter monatlich kurz zusammengefasst über folgende Themen berichten: 

  1. Neuigkeiten in unserer LAG-Mediathek Digitale Bildung in der Benachteiligtenförderung*
  2. Tipps für Einsteiger*innen 
  3. Tipps für Fortgeschrittene

Unser Newsletter richtet sich an Fachkräfte der Arbeitsförderung und der Jugendberufshilfe. Befeuert durch die Corona-Pandemie wurden in den letzten Jahren in vielen Projekten der Benachteiligtenförderung digitale Bildungs-Angebote aufgebaut und Präsenz-Angebote durch digitale Elemente ergänzt. 

Im pädagogischen Alltag stellen sich dabei die Fragen: Wo finde ich Apps, Lernmodule, Lehrfilme, etc., die meine Teilnehmer*innen motivieren und ihnen einen Schritt hin zu den anvisierten Bildungszielen ermöglichen. Wie kann ich niedrigschwellige digitale Bildungsangebote für benachteiligte Jugendliche und Erwachsene im Rahmen meiner Zeit- und Kompetenzressourcen selbst erschaffen?  Zu diesen Fragestellungen möchten wir hier in regelmäßigen Abständen aktuelle, praxisorientierte Tipps geben. 

Sie können den LAG-Newsletter Digitale Bildung unter… abonnieren. Diese 

*Die LAG-Mediathek ist ein Angebot der LAG Arbeit in Hessen e.V. an ihre Mitglieder. Hier haben die Mitgliede Zugang zu Lernmodulen in Bereichen… 

Haben Sie Interessen an der LAG-Mediathek, dann schreiben Sie bitte eine E-Mail an….

1. Neuigkeiten in unserer LAG-Mediathek Digitale Bildung in der Benachteiligtenförderung

Folgende neue Lerneinheiten wurden für die LAG-Mediathek erstellt:

  • Standardberufsbildpositionen:
  • Teil 1: Umweltschutz & Nachhaltigkeit 
  • Teil 2: Digitalisierte Arbeitswelt 
    • Teil 3: Sicherheit & Gesundheit bei der Arbeit
  • Was ist Lexware?
  • Ein Vorstellungsgespräch mit einem Chatbot üben
  • Schmerzmanagement in der Pflege

2. Tipps für Einsteiger*innen

Neue Moodle-Version (4.01)!

von Prof. Dr. Stefan Aufenanger

Alle, die bisher mit Moodle gearbeitet und auf dem eigenen Server installiert haben, sollten prüfen, ob sie auf die neue Version von Moodle 4.01 upgraden können. Die aktuelle Version von Moodle beinhaltet einige Veränderungen, die das Arbeiten erheblich erleichtern. 

Angefangen mit der neuen linken Seitenleiste, welche bisher mit allen Einstellungen zu den Kursen – wie etwa Liste der Teilnehmenden, Abschnitte der im Kurs oder auch Bewertung – nun oben über dem Kurs direkt selbst erscheinen, kann die neue Version von Moodle bereits auf den ersten Blick überzeugen.

Auch die Grundeinstellungen für den Kurs sind dort ebenfalls durchführbar. Kalender, aktuelle Termine oder auch Lehrplane lassen sich auf der rechten Seite als Blöcke individuell platzieren. Sie bleiben nun auch immer sichtbar, selbst wenn im Kurs nach unten gescrollt wird. 

Auf der linken Seite ab jetzt Kursabschnitte zu sehen, welche einzeln aufklappbar sind. Vereinfacht ist auch, dass die Einstellung zum Bearbeiten immer oben gut sichtbar bleibt und beim Bearbeiten eines weiter unten gelegenen Abschnittes nicht verschwindet. 

Weiterhin ist das Videokonferenzsystem BigBlueButton nun nativ in Moodle integriert und die Barrierefreiheit des gesamten Systems wurde dem WCAG 2.1 AA-Standard angepasst.

Insgesamt ist die Navigation in Moodle einfacher und übersichtlicher geworden. Das Design erscheint moderner und individualisierbar. Es erscheint daher erstrebenswert, sich die neue Version von Moodle genauer anzuschauen und sie vielleicht auch zu installieren. Viel Neues muss nicht gelernt werden, und zugleich wird Vieles einfacher.

https://moodle.com/de/moodle-4/

https://moodle.com/de/news/moodle-4-ist-hier/

(Screenshot: Menüleiste nun über dem Kurs anstatt auf der linken Seite. Quelle: Antares Vega-Rubio)

Kostenlose Autorentools

von Antares Vega Rubio

Die folgenden kostenlosen Autorentools können nicht nur durch fertige Lerneinheiten begeistern – sondern ermöglichen nach einer kurzen Einarbeitungszeit auch das schnelle Erstellen von eigenen Lerneinheiten. Die Lerneinheiten lassen sich auch ins eigene LMS importieren oder einbetten.

Hilfreiche Links für den Online-Unterricht 

Deutschunterricht

Kollaboratives Arbeiten (DSGVO-konform)

3. Tipps für Fortgeschrittene

Obwohl Articulate 360 zu den besten Autorentools auf dem Markt zählt, kommt man beim Erstellen interaktiver Inhalte ohne JavaScript-Kenntnisse an bestimmte Grenzen.

In diesem Newsletter möchten wir Pädagog*innen ohne Programmierkenntnisse fertige JavaScript-Codes zur Verfügung stellen, um unterschiedliche Interaktionen in die Lerneinheiten einbauen zu können.

Heute geht es um die Funktion der Randomisierung. Didaktisch sinnvoll ist diese Funktion als Gamification-Element (z.B. würfeln, um auf eine Folie zu kommen) oder für das häppchenweise, kleinformatige Lernen (z.B. das regelmäßige Wiederholen von Vokabeln aus sehr langen Wortschatzlisten).

Codevar randomnumber = Math.floor((Math.random()*6)+1);
var player = GetPlayer();
player.SetVar(„randnum“,randomnumber);

Achtung! Die Zahlen 6 („Max.Wert“) und 1 („Min.Wert“) können angepasst werden. Die num. Variable hat hier den Namen „randnum“ Exportieren Sie nur für Web oder LMS.