Stellungnahme des Bundesnetzwerkes zur Anhörung des Teilhabechancengesetzes am 05.11.2018 im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales

Am 05.11.2018 hat der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales das geplante „Teilhabechancengesetz“ beraten.

Die LAG Arbeit in Hessen e.V. hat im Rahmen des Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe ein  Positionspapier zur Gestaltung des Coachings im Teilhabechancengesetz veröffentlicht.

Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe

Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe ist ein Verbund von rund 300 arbeitsmarktlichen Organisationen bzw. Sozialunternehmen in 13 Landesverbänden und Arbeitsgemeinschaften. Die Praktiker in den Organisationen verfügen über jahrelange Erkenntnisse im Umgang mit arbeitslosen Menschen bei der Umsetzung von Angeboten im Bereich Aktivierung, Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigung.

 

Ansprechpartnerinnen:

Kerstin Gerbig
Miriam Hedtmann
LAG Arbeit in Hessen e.V.
Mainzer Landstraße 405
60326 Frankfurt am Main
info@lag-arbeit-hessen.de
Tel.: 069-97319400

Unsere Positionen zum Entwurf des Teilhabechancengesetzes der Bundesregierung

Positionspapier des Bundesnetzwerkes für Arbeit und soziale Teilhabe zum Gesetzentwurf „Sozialer Arbeitsmarkt für Alle“

Trotz Rekordbeschäftigung in Deutschland sind immer noch knapp 800.000 Menschen  langzeitarbeitslos.

Die LAG Arbeit in Hessen begrüßt die Zielsetzung des Teilhabechancengesetzes, das der Bundestag letzte Woche in erster Lesung beraten hat, Menschen, die seit vielen Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen sind, eine Perspektive auf dem  Arbeitsmarkt zu eröffnen. 

Auch wir sind davon überzeugt, dass intensive Betreuung und individuelle Beratung einerseits und vermehrte Beschäftigungsoptionen auf dem allgemeinen oder sozialen Arbeitsmarkt andererseits, angeboten werden sollen.

Bei einigen Aspekten des Gesetzesentwurfes sehen wir noch Handlungsbedarf. Unsere Forderungen haben wir in einem gemeinsamen Positionspapier zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung Teilhabechancengesetz des Bundesnetzwerkes für Arbeit und soziale Teilhabe formuliert. Hier finden Sie zusätzlich eine Kurzfassung des Positionspapieres.

Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe

Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe ist ein Verbund von rund 300 arbeitsmarktlichen Organisationen bzw. Sozialunternehmen in 13 Landesverbänden und Arbeitsgemeinschaften. Die Praktiker in den Organisationen verfügen über jahrelange Erkenntnisse im Umgang mit arbeitslosen Menschen bei der Umsetzung von Angeboten im Bereich Aktivierung, Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigung.

 

Ansprechpartnerinnen:

Kerstin Gerbig
Miriam Hedtmann
LAG Arbeit in Hessen e.V.
Mainzer Landstraße 405
60326 Frankfurt am Main
info@lag-arbeit-hessen.de
Tel.: 069-97319400

 

 

Unsere Positionen zum geplanten Teilhabechancengesetz

Die LAG Arbeit in Hessen begrüßt die Zielrichtung des im Koalitionsvertrag geplanten neuen Regelinstrumentes „Teilhabe für Alle“.  Um tatsächlich möglichst viele Langzeitarbeitslose wieder in Lohn und Brot zu bringen, dürfen die bürokratischen Hürden für eine Teilnahme jedoch nicht zu hoch sein. Die Tätigkeiten sollten arbeitsmarktnah sein  und eine fachliche Betreuung der Langzeitarbeitslosen vor Ort muss auskömmlich finanziert werden.

In einem gemeinsamen Positionspapier des Bundesnetzwerkes für Arbeit und soziale Teilhabe zum Referentenentwurf / Teilhabechancengesetz vom 11.06.2018  haben wir unsere fachlichen Empfehlungen und politischen Positionen  zusammengefasst.

Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe ist ein Verbund von mittlerweile mehr als 330 arbeitsmarktlichen Organisationen bzw. Sozialunternehmen in Landesverbänden und Arbeitsgemeinschaften aus Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen. Die Praktiker in den Organisationen entwickeln seit vielen Jahren ihre Erkenntnisse im Umgang mit arbeitslosen Menschen bei der Umsetzung von Angeboten im Bereich Aktivierung, Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigung.

Ansprechpartnerin:
Kerstin Gerbig
LAG Arbeit in Hessen e.V.
Mainzer Landstraße 405
60326 Frankfurt am Main
info@lag-arbeit-hessen.de
Tel.: 069-97319400

 

Positionspapier „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“

Die LAG Arbeit in Hessen e.V. begrüßt die Pläne der Großen Koalition zur Schaffung eines Regelinstrumentes „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“ als einen notwendigen und längst überfälligen Schritt, um Langzeitarbeitslosen wieder eine Perspektive zu eröffnen.

In einem gemeinsamen Positionspapier des Bundesnetzwerkes für Arbeit und soziale Teilhabe bündeln wir unsere Erfahrungen und sprechen Empfehlungen für die Umsetzung des geplanten Regelinstrumentes „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“ aus.

Sozial ist was gesellschaftliche Teilhabe schafft, das ist unser Selbstverständnis als arbeitsmarktliche Dienstleister

Die Integration von Langzeitarbeitslosen findet in der Realität seit langem kaum statt.  Der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit ist seit Jahren getrieben von der Demographie und anderen Abgängen in Nichterwerbstätigkeit. Die Mittel der Jobcenter für die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen sind in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen, so dass das SGB-II-Grundprinzip von „Fördern und Fordern“ für die in Fokus genommene Zielgruppe ad absurdum geführt wurde.

Aktivierung, soziale Teilhabe, Kompetenzentwicklung und Heranführung an bzw. Integration in den Arbeitsmarkt erfordern adäquate Rahmenbedingungen.