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Zweitägige Fortbildung: Umgang mit aggressivem Verhalten und Gewaltsituationen in der Sozialen Arbeit – angemessen handeln, deeskalieren, intervenieren

Datum/Zeit
07/10/2020 – 08/10/2020
7:30 – 15:00

Veranstaltungsort
Ausbildungsrestaurant Ratsstube AVM Rüsselsheim
Schulstr. 51
65474 Bischofsheim

Aggressives Verhalten ist häufig Ausdruck von Frust, Druck und Überforderung und wird deshalb auch im Kontext sozialer Angebote sichtbar. Fachanleiter*innen, Pädagog*innen und Fallmanager*innen sollten deshalb Handlungsoptionen kennen, entsprechende Situationen zu vermeiden, zu deeskalieren, sich und andere zu schützen aber auch dem/der Betroffenen Wege aus der Aggression in eine gewaltfreie Kommunikation zu eröffnen.

Das Seminar greift solche Herausforderungen im beruflichen Alltag auf und vermittelt Methoden, in solchen Konfliktsituationen handlungsfähig zu bleiben bzw. zu werden und angemessen zu agieren.

Eine ausführliche Beschreibung der Fortbildung finden Sie hier. 

Hier in unserem Buchungssystem können Sie sich für die Fortbildung anmelden. 

Fortbildungsziele:

  • Kompetenzerweiterung im Erkennen und in der Analyse eskalierender Alltagssituationen
  • Kompetenzerweiterung im Anwenden deeskalierender und intervenierender Methoden
  • Erarbeitung eines Methodenrepertoires zur Gestaltung präventiver und krisenvermeidender Maßnahmen analog zu den jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen
  • Erarbeitung von angemessenen Handlungsmöglichkeiten in hoch eskalierten und gewaltge­prägten Situationen

Inhalte der Fortbildung:

  • Gewalt und Aggression
  • Kommunikation
  • Umgang mit Provokationen
  • Eskalations- und De-Eskalationsdynamik erkennen und einschätzen
  • Konstruktive De-Eskalation
  • Handeln in hocheskalierten Situationen

Arbeitsmarkt-Report 02/2019: Übergänge in Erwerbstätigkeit von Geflüchteten

Mehr Flüchtlingen gelingt der Übergang von Arbeitslosigkeit in Erwerbstätigkeit

Der Anteil der vormals arbeitslos gemeldeten Flüchtlinge, die eine Erwerbstätigkeit aufgenommen haben, ist seit 2017 deutlich gestiegen.
Im November 2018 waren 14.800 Personen aus Asylherkunftsländer arbeitslos gemeldet. Im Dezember haben 815 Menschen mit Asylhintergrund, die vormals arbeitslos gemeldet waren, eine Arbeit aufgenommen. Das entspricht einer Abgangsrate in Erwerbstätigkeit von 5,5 Prozent, die Abgangsrate für alle anderen Arbeitslosen liegt bei 6,7 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen aus Asylherkunftsländern in Hessen im Dezember 2018 nahezu unverändert und lag zum Jahresende bei rund 14.600 (-0,5 Prozent). Dies entspricht rund 10 Prozent aller Arbeitslosen in Hessen.

Viele Flüchtlinge arbeiten in Helferberufen und in der Zeitarbeit, was seltener zu einer nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt führt

Die steigende Abgangsrate in Erwerbstätigkeit für Flüchtlinge sollte dennoch nur vorsichtig optimistisch interpretiert werden. Der quantitative Zuwachs an Abgängen in Erwerbstätigkeit sagt alleine nichts über die Qualität der Beschäftigungsverhältnisse aus.

Insgesamt sind in Hessen zwei Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung tätig. Allerdings arbeitete fast jeder sechste Beschäftigte aus Asylherkunftsländern (15,5 Prozent) zum Stichtag (30.06.2018) in Zeitarbeit. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl um fast 2.300 auf rund 4.360 mehr als verdoppelt.

Mit Blick auf das Anforderungsniveau des Zielberufs arbeitete zum Stichtag (30.06.2018) fast die Hälfte (47,6 Prozent) der Beschäftigten aus Asylherkunftsländern in einem Helferberuf. Insgesamt waren hingegen lediglich 15 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf Helferniveau angestellt.

Die Politik darf, auch angesichts des Fachkräftemangels, nicht nachlassen in ihren Bemühungen, Menschen mit Fluchthintergrund in Ausbildung zu vermitteln. Die Geflüchteten müssen dabei so unterstützt werden, dass Sprachschwierigkeiten und andere Hürden nicht zu einer hohen Abbrecherquote führen.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie im Arbeitsmarkt-Report Hessen 02/2019.

Monatliche Übersicht über beschäftigungspolitische Maßnahmen in Hessen

Darüber hinaus enthält der Report jeden Monat Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in den hessischen Kommunen, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt.

Foto: (c) Wrangler / Fotolia.de

Fortbildung: Wirksam gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz

Wirksam gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz – Fallanalysen und Handlungsempfehlungen für BeraterInnen, FachanleiterInnen und PädagogInnen

Termin: 18.10.2018, 09:30 – 17:00 Uhr
Ort: Faprik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt


Hier finden Sie ausführliche Informationen und kommen direkt zur Anmeldung

Haben Sie selbst Diskriminierung erfahren oder gegenüber Ihren KollegInnen und TeilnehmerInnen am Arbeitsplatz erlebt?

Vielfalt ist in der Arbeitswelt längst gelebte Realität. Anerkennung, Respekt und gegenseitiges Verständnis sind Kernkompetenzen für ein produktives Miteinander, für Auszubildende genauso wie für ihre AusbilderInnen und Leitungskräfte. Dennoch gehören rassistische Beleidigungen, sexistische Kommentare oder homosexuellenfeindliche Sprüche für Viele zum Alltag. Diskriminierung und menschenfeindliche Abwertungen belasten das Miteinander und können in manchen Fällen bis hin zum Abbruch des Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses führen.

In dieser Fortbildung wollen wir Sie dabei unterstützen, einen qualifizierten Umgang mit Fällen von Diskriminierung zu finden. Neben der Wissensvermittlung geht es auch um die Frage, wie Sie in konkreten Situationen handeln können und wie Sie sich selbst und andere Betroffene in Ihrem Arbeitsumfeld vor Diskriminierung schützen können.

Inhalte

  • Eigener Zugang zum Thema Diskriminierung
  • Erscheinungsformen von Diskriminierung
  • Auseinandersetzung mit aktuellen Debatten und eigenen Bildern
  • Reflexion von eigener Haltung und Positionierung
  • Fallanalysen
  • Entwicklung von Interventionsmöglichkeiten für die konkrete Praxis
  • Handlungsempfehlungen

Methoden

Interaktive Übungen, unterschiedliche Formen von Gruppenarbeit und Inputs. Die Teilnehmenden können ihre persönlichen Fragen und Fallbeispiele für die Fallanalyse einbringen.

Trainerin

Annette Lorenz  studierte Soziale Arbeit und Interkulturelle Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit. Sie hat langjährige Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Zuletzt leitete sie eine stationäre Jugendhilfe für unbegleitete, minderjährige Geflüchtete. Seit 2017 ist sie Bildungsreferentin der Bildungsstätte Anne Frank mit dem Arbeitsschwerpunkt Politische Bildung in der Arbeitswelt.

Hier kommen Sie zur Anmeldung

LAG-Fortbildung: Wirksam gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz“ (PDF-Dokument)