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Arbeitsmarkt-Report Hessen 03/2018

154.000 Kinder in Hessen leben in Familien, die auf Grundsicherung für Arbeitssuchende angewiesen sind

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen betrachtet diesen Monat schwerpunktmäßig die Entwicklung der Anzahl von Kinder im SGB II.

Im Jahr 2017 lebten knapp 154.000 Kinder unter 18 Jahren in einem Haushalt, der von Zahlungen aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II oder „Hartz IV“) nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) abhängig war, einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft.

Immer mehr Personen leben in einem SGB-II-Haushalt und Kinder unter 18 Jahren sind von dieser Entwicklung sogar überproportional betroffen. Seit 2012 ist die Zahl der Kinder unter 18 Jahren, die in einer Familie mit mindestens einem Empfänger von ALG II leben um 6,1 Prozent angestiegen. Der Zuwachs bei allen Personen, die in einem SGB-II-Haushalt leben, fiel mit 4,2 Prozent seit 2012 hingegen geringer aus.

Weitere ausführliche Informationen zum diesem Thema finden Sie im Arbeitsmarkt-Report Hessen 03/2018.

Monatliche Übersicht über beschäftigungspolitische Maßnahmen in Hessen

Darüber hinaus enthält der Report jeden Monat Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in den hessischen Kommunen, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt.

Foto: (c) Wrangler / Fotolia.de

 

Arbeitsmarkt-Report Hessen 02/2018 – Die häufigsten Gründe für Sanktionen im SGB II

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen betrachtet diesen Monat in seinem Schwerpunkt die Gründe für Sanktionen gegenüber Empfängern von Arbeitslosengeld II in Hessen.

Mehr als zwei Drittel der Sanktionen wurden auf Grund von Termin- bzw. Meldeversäumnissen verhängt.

Deutlich seltener waren Ablehnung von Jobangeboten oder mangelnde Eigeninitiative bei der Jobsuche die Ursache einer Sanktion. Nur jede achte Sanktion wurde ausgesprochen, weil Empfänger von Arbeitslosengeld II sich weigerten, eine Arbeit, Ausbildung oder Maßnahme aufzunehmen oder fortzuführen. 11,9 Prozent der Sanktionen wurden aufgrund eines Verstoß gegen die Eingliederungsvereinbarung verhängt.

In 4,6 Prozent der Fälle waren „Sonstige Gründe“ Anlass für die Sanktion. Hierzu zählen beispielsweise die absichtliche Verminderung von Einkommen und Vermögen oder unwirtschaftliches Verhalten des Leistungsempfängers.

Weitere ausführliche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie im Arbeitsmarktreport Hessen 02/2018

Monatliche Übersicht über beschäftigungspolitische Maßnahmen in Hessen

Darüber hinaus enthält der Report jeden Monat Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in den hessischen Kommunen, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt.

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Arbeitsmarkt-Report 01/2018 – Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitssuchende

Weniger Arbeitslose aber mehr Leistungsempfänger

Der Schwerpunkt des Arbeitsmarkt-Report 01/2018 liegt auf der Entwicklung von Leistungsbezug und Arbeitslosigkeit im SGB II.

Zwischen 2012 und 2017 ist die Zahl der Arbeitslosen in Hessen, die Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II beziehen um sieben Prozent auf knapp 112.000 gesunken.

Die Zahl der Unterbeschäftigten im ALG-II-Bezug ist allerdings gegenüber 2012 um 1,1 Prozent gestiegen.  Zu den Unterbeschäftigten im engeren Sinne zählen neben den registrierten Arbeitslosen ebenfalls Teilnehmer an bestimmten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen (Ein-Euro-Jobs, Fortbildungen etc.), zeitweise arbeitsunfähig erkrankte Personen und Ältere in vorruhestandsähnlichen Regelungen. Sie ist daher die „ehrlichere“ Arbeitslosenzahl.

Die Zahl der ALG-II-Empfänger insgesamt ist in Hessen in den letzten fünf Jahren um 25.000 Personen bzw. um neun Prozent gestiegen. Diese gegenläufigen Entwicklungen erklären sich dadurch, dass nur rund jeder dritte Hartz-IV-Empfänger offiziell zu den Arbeitslosen zählt. Arbeitslos im Sinne der Statistik ist nur, wer erwerbsfähig ist und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Dies ist unter anderem bei Krankheit, der Pflege und Erziehung von Angehörigen oder der Teilnahme an Maßnahmen nicht der Fall.

Weitere ausführliche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie im Arbeitsmarkt-Report 01/2018

Monatliche Übersicht über beschäftigungspolitische Maßnahmen in Hessen

Darüber hinaus enthält der Report jeden Monat Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in den hessischen Kommunen, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt.

Foto: (c) Wrangler / Fotolia.de

Fortbildung: Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem SGB II und SGB III

Termin: 02.02.2017
Ort: FaPrik, Mainzer Landstraße 405, 60326 Frankfurt

Welche Instrumente gibt es im SGB II und SGB III? In welchem Binnenverhältnis stehen Träger, Klientel und Auftraggeber?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ausbildungs- und Beschäftigungsträgern sind in unterschiedlichen und komplexen Projektzusammenhängen tätig.

Diese Grundlagen-Fortbildung wird einen Überblick über Arbeitsförderungsmaßnahmen im SGB II und SGB III geben und deren rechtliche Rahmenbedingungen erläutern. Es werden Begriffe, Inhalte und Grundsätze der Beratung und Vermittlung sowie die Rechte und Pflichten der / des Arbeitssuchenden behandelt.

Ziel der Fortbildung ist, dass die TeilnehmerInnen dazu in der Lage sind, den Arbeitssuchenden ihre Rechte und Pflichten zu vermitteln und das Binnenverhältnis zwischen Träger, Klientel und Auftraggeber kennen.

Im Vorfeld wird es die Möglichkeit geben, konkrete Fragen und Themen zu benennen, auf die der Referent eingehen wird.

Hier finden Sie weitere Details zur Fortbildung und die Anmeldung


Inhalte

Zusammenhang § 16 SGB II und SGB III; Herleitung der Rechtsgrundlagen

Begriffe, Inhalte und Grundsätze der Beratung und Vermittlung, Rechte und Pflichten der / des Arbeitsuchenden

Eingliederungsleistungen nach dem SGB II

  • Kommunale Eingliederungsleistungen im Sinne des § 16a SGB II
  • Einstiegsgeld i.S.d. § 16b SGB II
  • Arbeitsgelegenheiten gem. § 16d SGB II
  • Förderung von Arbeitsverhältnissen im Sinne des § 16e SGB


Methoden

Theoretischer Input, Übungen und Besprechung von praktischen Fällen

Hier finden Sie weitere Details zur Fortbildung und die Anmeldung