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Zweitägige Fortbildung: Umgang mit aggressivem Verhalten und Gewaltsituationen in der Sozialen Arbeit – angemessen handeln, deeskalieren, intervenieren

Datum/Zeit
07/10/2020 – 08/10/2020
7:30 – 15:00

Veranstaltungsort
Ausbildungsrestaurant Ratsstube AVM Rüsselsheim
Schulstr. 51
65474 Bischofsheim

Aggressives Verhalten ist häufig Ausdruck von Frust, Druck und Überforderung und wird deshalb auch im Kontext sozialer Angebote sichtbar. Fachanleiter*innen, Pädagog*innen und Fallmanager*innen sollten deshalb Handlungsoptionen kennen, entsprechende Situationen zu vermeiden, zu deeskalieren, sich und andere zu schützen aber auch dem/der Betroffenen Wege aus der Aggression in eine gewaltfreie Kommunikation zu eröffnen.

Das Seminar greift solche Herausforderungen im beruflichen Alltag auf und vermittelt Methoden, in solchen Konfliktsituationen handlungsfähig zu bleiben bzw. zu werden und angemessen zu agieren.

Eine ausführliche Beschreibung der Fortbildung finden Sie hier. 

Hier in unserem Buchungssystem können Sie sich für die Fortbildung anmelden. 

Fortbildungsziele:

  • Kompetenzerweiterung im Erkennen und in der Analyse eskalierender Alltagssituationen
  • Kompetenzerweiterung im Anwenden deeskalierender und intervenierender Methoden
  • Erarbeitung eines Methodenrepertoires zur Gestaltung präventiver und krisenvermeidender Maßnahmen analog zu den jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen
  • Erarbeitung von angemessenen Handlungsmöglichkeiten in hoch eskalierten und gewaltge­prägten Situationen

Inhalte der Fortbildung:

  • Gewalt und Aggression
  • Kommunikation
  • Umgang mit Provokationen
  • Eskalations- und De-Eskalationsdynamik erkennen und einschätzen
  • Konstruktive De-Eskalation
  • Handeln in hocheskalierten Situationen

LAG-Pilotprojekt Blended Learning

Auf Grund der Corona-Krise bieten wir seit März 2020 zahlreiche Fortbildungen zum Einsatz digitaler Medien in der Qualifzierung Benachteiligter durchgeführt. Hier finden Sie eine Übersicht:

Weitere Fortbildung zum Thema Blended Learning in der Qualifizierung Benachteiligter sind in Planung.

Möchten Sie über unsere Fortbildungstermine aktuell informiert werden? Dann abonnieren Sie bitte unseren Newsletter. Das Formular finden Sie rechts.

Arbeitskreis „Einsatz digitaler Medien in der Qualifizierung Benachteiligter“ startete im Januar 2020

Im Januar 2020 fanden die ersten beiden Treffen des LAG-Arbeitskreises „Einsatz digitaler Medien in der Qualifizierung Benachteiligter“ mit insgesamt mehr als 40 Fach- und Führungskräften der hessischen Arbeitsförderung statt.
Haben Sie Interesse an diesem Arbeitskreis? Dann schreiben Sie bitte eine Mail an info@lag-arbeit-hessen.de .

Übersicht: Digitale Medien, die von LAG-Mitgliedern bei der Qualifizierung Benachteiligter eingesetzt werden

Fachtagung: „Mal was neues…Einsatz digitaler Medien in der Qualifizierung Benachteiligter

Im November 2019 veranstalte die Praxis gGmbH in Marburg gemeinsam mit der LAG Arbeit in Hessen die Fachtagung „Mal was neues…Einsatz digitaler Medien in der Qualifzierung Benachteiligter„. Vorträge und weitere Infos zur Fachtagung finden Sie hier

LAG-Pilotprojekt Blended Learning in der außerbetrieblichen Ausbildung 2017 -2019

Im September 2017 startete die LAG Arbeit in Hessen ihr Pilotprojekt Blended Learning in der außerbetrieblichen Ausbildung.

LAG-Vorstand im September 2017: „Es ist uns wichtig, Menschen mit multiplen Hemmnissen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt berufsrelevante Medienkompetenz zu vermitteln, so dass hier nicht ein weiteres Defizit entsteht“

Aus der vorangegangenen LAG-Fachtagung „Arbeitslos 4.0? – soziale Gerechtigkeit in der digitalisierten Arbeitswelt“ im Mai 2017 zog der Vorstand der LAG Arbeit den Schluss, dass die Nutzung digitaler Medien ein zukunftsweisendes Thema für die Qualifizierung benachteiligter Jugendlicher und Langzeitarbeitloser ist.

Ziel des Pilotprojektes war PädagogInnen und FachanleiterInnen dazu zu motivieren, digitale Medien im Unterricht für benachteiligte Jugendliche einzusetzen, deren Nutzen für den Lernerfolg der jungen Erwachsenen zu erproben und sich selbst in der didaktischen Einbindung digitaler Medien im Unterricht weiterzubilden.

Die LAG Arbeit in Hessen stellte ihren Mitgliedern Zugänge zur Lernplattform Prozubi kostenlos zur Verfügung, mit der sich Auszubildende digital auf die IHK-Abschlussprüfungen vorbereiten können. Im Jahr 2018 nahmen insgesamt 21 Mitglieder mit 56 Auszubildenden über 12 Monate daran teil. Im Jahr 2019 waren es weitere acht Mitglieder mit 19 Auszubildenden.

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung des LAG-Pilotprojektes Blended Learning in außerbetrieblichen Ausbildung.

Foto: (c) julien tromeur / Fotolia.de

Fortbildung: Was ist bei einer Maßnahmezulassung nach AZAV zu beachten? Qualitätsvorgaben für Maßnahmen nach § 45 und § 81 SGB III

Wegen der hohen Nachfrage und der positiven Rückmeldung bieten wir 2020 erneut eine Fortbildung zum Thema: Was ist bei einer Maßnahmezulassung nach AZAV zu beachten? Qualitätsvorgaben für Maßnahmen nach § 45 und § 81 SGB III an.

Neu ist, dass die Fortbildung zweitägig ist um auf die wichtigen Details bei der Beantragung von Maßnahmen § 45 und § 81 SGB III bei der Bundesagentur für Arbeit eingehen zu können.

Termin und Ort:

18. und 19.02.2020, 1. Tag: 09:30 – 17:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 – 16:30 Uhr, LQB2, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt, 1. Stock

Zielsetzung
Wir möchten Sie über rechtliche Grundlagen und Verordnungen zur Beantragung einer Maßnahme nach § 45 und § 81 SGB III informieren, gemeinsam Maßnahmen skizzieren und deren Zulassungsfähigkeit erörtern.

Zielgruppe
Mitarbeiter/innen, die die Aufgabe der Maßnahmebeantragung nach AZAV neu übernommen haben, die nur ab und zu eine Maßnahme beantragen und Mitarbeiter/innen, die ihr Wissen überprüfen möchten und sich vorstellen können, dafür die Perspektive einer Fachkundigen Stelle einzunehmen.

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Fortbildung.
Möchten Sie sich für diese Fortbildung anmelden? Hier geht es zu unserem Buchungsportal.

Inhalte

Tag 1 : Arbeitsschwerpunkt: § 45 SGB III

  • Allgemeines: Rechtliche Grundlagen, Verfahren zur Maßnahmezulassung nach § 45 und § 81 SGB III, Verordnungen u.a.m.
  • Gutscheinmaßnahmen nach § 45 SGB III: Zielsetzung, Zielgruppe, Inhalte, Dauer u.a.m.
  • Gruppenarbeit: Maßnahmen skizzieren nach vorgegebenen Zielgruppen bzw. Zielsetzungen und präsentieren

Tag 2: Schwerpunkt § 81 SGB III

  • Gutscheinmaßnahmen nach § 81 SGB III : Zielsetzung, Zielgruppe, Inhalte, Dauer u.a.m.
  • Gruppenarbeit: Maßnahmen skizzieren nach vorgegebenen Zielgruppen bzw. Zielsetzungen und präsentieren
  • Wissenswertes zur Kostenkalkulation und zur Überschreitung des BDKS
  • Anforderungen an die Unterlagen zur Maßnahmebeantragung

Arbeitsweise

Information, Präsentationen, Diskussion, Gruppenarbeit, Teilnehmer*Innen können fachliche Fragen zur Maßnahmekonzeption einbringen.

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Fortbildung.

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Fortbildung: Rechentest mathematische Basiskompetenz (RTMB) für Flüchtlinge – Einführung, Schulung und Software

Termin: 01.03.2019, 10:00 Uhr- 14:00 Uhr
Ort: Faprik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt


Fortbildung: Rechentest mathematische Basiskompetenz (RTMB) für Flüchtlinge –
Einführung, Schulung und Software

Der Rechentest RTMB ist eine Weiterentwicklung des altbewährten und vielfach genutzten, normierten Rechentest RTBS (Rechentest Berufsschule). Er wurde sprachlich entlastet und setzt vom Niveau her unter dem Hauptschulabschluss an.

Die Fortbildung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig. Hier geht es zur Anmeldung über unser Buchungssystem. 

Das neu entwickelte Testverfahren RTMB wurde von Robert Hinze, der den RTBS seinerzeit entwickelt hat, in Kooperation mit der GWAB und der Justus-Liebig Universität Gießen an die Voraussetzungen von Flüchtlingen in der Berufsvorbereitung angepasst. Während der RTBS die mathematischen Eingangskenntnisse von Berufsschülern mit den mathematischen Anforderungen verschiedener Berufe vergleicht und Hinweise auf fehlendes Wissen aufzeigt, können mit dem RMTB  die mathematische Basiskompetenzen in der Berufsvorbereitung und insbesondere von Geflüchteten diagnostiziert werden.

Wie beim RTBS können von den Testergebnissen direkt passgenaue Förderangebote abgeleitet werden. Das Fortbildungsangebot umfasst eine Einführung in das Testverfahren sowie die Erprobung der Auswertung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten darüber hinaus kostenfrei die entsprechende Software.

Inhalte

  • Einführung in das Mathematik-Diagnostik-Verfahrens RTMB für die Berufsvorbereitung
  • Schulung und Anwendung des Tests
  • Beherrschung des Auswertungstools
  • Interpretation der Ergebnisse für einen passgenauen Unterricht bzw. eine passgenaue, motivierende Förderung

Methoden

Medienunterstützte Inputs und Präsentationen, Schulung am Test und dem Auswertungstool, eigene Erprobung des Tests und des Auswertungstools, Testheft und Auswertungstool werden bereitgestellt.

Trainer

Robert Hinze, Entwickler des Rechentest mathematische Basiskompetenz RTMB und des Rechentests Berufsschule RTBS, Lehrer an der Theodor-Litt-Schule in Gießen

Die Fortbildung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig. Hier geht es zur Anmeldung über unser Buchungssystem.