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Fortbildung: Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem SGB II und SGB III

Termin: 02.02.2017
Ort: FaPrik, Mainzer Landstraße 405, 60326 Frankfurt

Welche Instrumente gibt es im SGB II und SGB III? In welchem Binnenverhältnis stehen Träger, Klientel und Auftraggeber?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ausbildungs- und Beschäftigungsträgern sind in unterschiedlichen und komplexen Projektzusammenhängen tätig.

Diese Grundlagen-Fortbildung wird einen Überblick über Arbeitsförderungsmaßnahmen im SGB II und SGB III geben und deren rechtliche Rahmenbedingungen erläutern. Es werden Begriffe, Inhalte und Grundsätze der Beratung und Vermittlung sowie die Rechte und Pflichten der / des Arbeitssuchenden behandelt.

Ziel der Fortbildung ist, dass die TeilnehmerInnen dazu in der Lage sind, den Arbeitssuchenden ihre Rechte und Pflichten zu vermitteln und das Binnenverhältnis zwischen Träger, Klientel und Auftraggeber kennen.

Im Vorfeld wird es die Möglichkeit geben, konkrete Fragen und Themen zu benennen, auf die der Referent eingehen wird.

Hier finden Sie weitere Details zur Fortbildung und die Anmeldung


Inhalte

Zusammenhang § 16 SGB II und SGB III; Herleitung der Rechtsgrundlagen

Begriffe, Inhalte und Grundsätze der Beratung und Vermittlung, Rechte und Pflichten der / des Arbeitsuchenden

Eingliederungsleistungen nach dem SGB II

  • Kommunale Eingliederungsleistungen im Sinne des § 16a SGB II
  • Einstiegsgeld i.S.d. § 16b SGB II
  • Arbeitsgelegenheiten gem. § 16d SGB II
  • Förderung von Arbeitsverhältnissen im Sinne des § 16e SGB


Methoden

Theoretischer Input, Übungen und Besprechung von praktischen Fällen

Hier finden Sie weitere Details zur Fortbildung und die Anmeldung

Arbeitsmarkt-Report Hessen 06/2016

In dieser Ausgabe wird die Entwicklung der Sonderprogramme des Bundes zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit und die Teilnehmerzahl in Hessen ausgewertet.

Trotz positiver Beschäftigungsentwicklung hat sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland in den letzten Jahren kaum verändert. Seit 2011 ist sie nur um 2,7 Prozent auf aktuell 1,04 Millionen gesunken.

Die beiden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die es aktuell für diese Zielgruppe in Deutschland gibt, sind das ESF-finanzierte Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit, in dem bundesweit 33.000 Plätze zur Verfügung stehen und das Bundesprogramm Soziale Teilhabe . Hier stehen bundesweit 10.000 Plätze für besonders benachteiligte Menschen zur Verfügung.

In Hessen gab es im Juni diesen Jahres ca. 64.600  Langzeitarbeitslose. Es werden derzeit zusammengenommen 429 hessische Langzeitarbeitslose in den beiden oben genannten Programmen gefördert.

Den ausführlichen Arbeitsmarkt-Report Hessen 06/2016 erhalten Sie hier

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird monatlich vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt. Neben dem monatlichen Schwerpunkt enthält der Report Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der hessischen Gebietskörperschaften, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

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Fortbildung: Verständliche Sprache im Berufsalltag – Strategien zur Verständigung mit Flüchtlingen und anderen Deutschlernenden

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeitsförderung, der Qualifizierung und Weiterbildung stehen vermehrt vor der Aufgabe, Menschen mit geringen Deutsch-Kenntnissen auf eine berufliche Tätigkeit in Deutschland vorzubereiten. Wie konkrete Sprachhürden im Berufsalltag überwunden werden können und wie das Gegenseitige Verstehen durch gezielte Techniken abgesichert werden kann, ist Inhalt dieses Workshops.

Die Fortbildung zielt darauf, Strategien und Techniken zu vermitteln, die die Verständigung mit Deutschlernenden erleichtern. Es werden die Grundlagen der Sprachsensibilität sowie grundlegende Methoden der Verständnissicherung und der Sprachlernförderung erarbeitet.

Inhalte

  • Sprachsensibilität: Wie wirkt Sprache?
  • Das eigene Sprachverhalten reflektieren
  • Rolle und Funktionen der Sprache am Arbeitsplatz: Alltags-, Fach- und Bildungssprache
  • Grundlegende Methoden der Sprachförderung: Schwierige Sprachstrukturen entlasten / Verständlich kommunizieren / Verständnis sichern
  • Elemente einer sprachlernförderlichen und kultursensiblen Atmosphäre am Arbeitsplatz und Wege der Umsetzung

Trainerinnen

Dr. Meta Cehak-Behrmann leitet das Projekt FaberiS – Die Fachstelle für berufsintegriertes Sprachlernen in Frankfurt. Sie ist Sprachwissenschaftlerin und arbeitet seit 10 Jahren in der Entwicklung und Umsetzung der berufsintegrierten Sprachförderung.

Alessandra Klein arbeitet als Sprachwissenschaftlerin und Dozentin für Deutsch als Zweitsprache bei FaberiS. Sie ist seit mehreren Jahren in der berufsbezogenen und berufsintegrierten Sprachförderung tätig.

 

Termin und Ort

07./08.07.2016, jeweils 9 – 16:30 Uhr

FaPrik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt am Main

 

Anmeldung: Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Wir werden Anfang 2017 eine weitere Fortbildung zu diesem Thema anbieten. Sie können sich per Mail an miriam.hedtmann@lag-arbeit-hessen.de für die Fortbildung 2017 vormerken lassen.

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Fortbildung: Umgang mit Gewaltsituationen in der Arbeitsförderung – Professionelles Handeln, Konstruktive Deeskalation und Intervention

Im pädagogischen Alltag erleben FachanleiterInnen und PädagogInnen immer wieder Eskalationen zwischen TeilnehmerInnen aber auch aggressives Verhalten gegenüber den MitarbeiterInnen selbst. FallmanagerInnen von Jobcentern müssen sich in Krisensituationen mit der Gewaltbereitschaft ihrer Klientel auseinandersetzen.

Dieses Seminar knüpft an solche schwer zu bewältigenden beruflichen Anforderungen an und vermittelt Methoden, in Konfliktsituationen angemessen einzugreifen.

Inhalte

  • Konflikt- und Gewaltsituationen frühzeitig erkennen und einschätzen lernen
  • Gewaltlose verbale und nonverbale Konfliktabwehr als Hilfe im Umgang mit Provokationen einüben
  • Eigene Gefühle und Fähigkeiten in Konfliktsituationen kennen lernen
  • Konstruktive Techniken der Deeskalation anwenden
  • Moderates Eingreifen in hocheskalierte Situationen einüben
  • Eigene Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeiten stärken

Trainerin

Sabena Donath, Dipl. Pädagogin, 1997-2003 Leitung einer Frankfurter Jugendeinrichtung, seit 2003 freie Trainerin für Deeskalation und Gewaltprävention sowie Kommunikation und Konfliktmanagement und Interkulturelle Kompetenz.

Termin und Ort

13./14.06.2016, jeweils 9 – 16:30 Uhr

FaPrik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt am Main

Hier finden Sie das ausführliche Programm und das Anmeldeformular

Foto: (c) Monkey Business / Fotolia.de