Fortbildung: Einfache Sprache – Informationen leicht verständlich gestalten

Fortbildung in Kooperation mit der LAG Werkstätten für behinderte Menschen in Hessen e.V.

Termin: 02./03.03.2017
Ort: FaPrik, Mainzer Landstraße 405, Frankfurt

Wie müssen Sie Informationen und Sprache gestalten, damit Menschen mit Lernschwierigkeiten oder wenigen Deutschkenntnissen sie wirklich verstehen? Welchen Beitrag können die Personen aus der Zielgruppe bei der Erstellung dieser Information leisten?

Viele Texte sind sehr kompliziert geschrieben, nicht nur Behördentexte. In diesem zweitägigen Workshop zeigen wir Ihnen, wie Sie Barrieren in der Sprache erkennen und durch die Verwendung von Einfacher Sprache abbauen können.

Leichte Sprache, Einfache Sprache – das bedeutet leicht verständliche Sprache. Keine Schachtelsätze. Keine komplizierte Grammatik. Keine sprachlichen Bilder. Sondern: kurze, klare Aussagen. Eindeutige Zusammenhänge. Keine gedanklichen Umwege.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung und können sie buchen.

Inhalt:

  • Überblick über Barrieren in Bezug auf Sprache, Texte, Layout und Medienwahl
  • Grundlagen der Leichten und Einfachen Sprache
  • Die Zusammenarbeit mit der Zielgruppe
  • Übersetzen und Vereinfachen selbst ausprobieren
  • Bearbeiten eigener Textbeispiele aus Ihrem Arbeitsalltag

Methode:

Vortrag und medienunterstützte Präsentationen. Sensibilisierung über praktische Übungen in Einzel- und Gruppenarbeit.

Referentin:

Claudia Fischer (M.A.) leitet die Redaktion von capito Frankfurt. In dem Dienstleistungsunternehmen für Barrierefreiheit arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Die Medienwissenschaftlerin und gelernte Journalistin ist seit 20 Jahren im Bereich Kommunikation tätig.

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Arbeiten 4.0: Nahles setzt auf Weiterbildung

Die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Fortschreitende Digitalisierung und Globalisierung verändern sowohl den Berufsalltag vieler ArbeitnehmerInnen als auch die Art der Berufe und Qualifikationen, die in Zukunft nachgefragt werden.

Andrea Nahles hat im  Weißbuch 4.0 Vorschläge für die Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft  formuliert. Weiterbildung ist darin ein zentraler Baustein, um den Wandel am Arbeitsmarkt zu bewältigen.

„Eine der wegweisenden Antworten ist es, massiv in die Qualifizierung und in die Weiterbildung der Menschen in diesem Land zu investieren. Wir brauchen eine umfassende Weiterbildungsstrategie für dieses Land, um den Transformationsprozess ‘Arbeiten 4.0‘ erfolgreich zu gestalten.“, so Nahles am 24. November im Bundestag.

Im Rahmen des Dialogprozessen Arbeiten 4.0 zur Vorbereitung des Weißbuches, wurden einige interessante Analysen und Stellungnahmen zum Thema „Weiterbildung“ erstellt. Diese finden Sie hier.

Veränderte Arbeitszeiten, Homeoffice, die Rückkehr aus Teilzeit in Vollzeit sind weitere Themen, zu denen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Dialog mit Verbänden, Gewerkschaften und ExpertInnen Vorschläge erarbeitet hat.

Fortbildung: Leistungen zur Eingliederung in Arbeit nach dem SGB II und SGB III

Termin: 02.02.2017
Ort: FaPrik, Mainzer Landstraße 405, 60326 Frankfurt

Welche Instrumente gibt es im SGB II und SGB III? In welchem Binnenverhältnis stehen Träger, Klientel und Auftraggeber?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ausbildungs- und Beschäftigungsträgern sind in unterschiedlichen und komplexen Projektzusammenhängen tätig.

Diese Grundlagen-Fortbildung wird einen Überblick über Arbeitsförderungsmaßnahmen im SGB II und SGB III geben und deren rechtliche Rahmenbedingungen erläutern. Es werden Begriffe, Inhalte und Grundsätze der Beratung und Vermittlung sowie die Rechte und Pflichten der / des Arbeitssuchenden behandelt.

Ziel der Fortbildung ist, dass die TeilnehmerInnen dazu in der Lage sind, den Arbeitssuchenden ihre Rechte und Pflichten zu vermitteln und das Binnenverhältnis zwischen Träger, Klientel und Auftraggeber kennen.

Im Vorfeld wird es die Möglichkeit geben, konkrete Fragen und Themen zu benennen, auf die der Referent eingehen wird.

Hier finden Sie weitere Details zur Fortbildung und die Anmeldung


Inhalte

Zusammenhang § 16 SGB II und SGB III; Herleitung der Rechtsgrundlagen

Begriffe, Inhalte und Grundsätze der Beratung und Vermittlung, Rechte und Pflichten der / des Arbeitsuchenden

Eingliederungsleistungen nach dem SGB II

  • Kommunale Eingliederungsleistungen im Sinne des § 16a SGB II
  • Einstiegsgeld i.S.d. § 16b SGB II
  • Arbeitsgelegenheiten gem. § 16d SGB II
  • Förderung von Arbeitsverhältnissen im Sinne des § 16e SGB


Methoden

Theoretischer Input, Übungen und Besprechung von praktischen Fällen

Hier finden Sie weitere Details zur Fortbildung und die Anmeldung

Arbeitsmarkt-Report Hessen 10/2016

Diesen Monat werden im Arbeitsmarkt-Report Daten zu Langzeitleistungsbeziehern in Hessen ausgewertet. Dies sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in den vergangenen 24 Monaten mindestens 21 Monate nach dem SGB II hilfebedürftig waren und das 17. Lebensjahr vollendet habe.

Es wird deutlich, dass sich in Hessen, wie bundesweit, die Zahl der Langzeitleistungsbezieher verfestigt. 62,4 Prozent der Menschen, die in Hessen auf den Bezug von SGB II Leistungen angewiesen sind,  sind Langzeitleistungsbezieher.

Unter ihnen befinden sich mehr Frauen als Männer. 19,1 Prozent der Langzeitleistungsbezieher sind alleinerziehend.

Im Arbeitsmarkt-Report Hessen 10/2016 finden Sie weitere Daten zu dem Anteil an Aufstockern an den Langzeitleistungsbeziehern und ihrem Bildungshintergrund.

Ein Hinweis in eigener Sache:

Der Arbeitsmarkt-Report hat seit dieser Ausgabe ein leicht verändertes Format.

  • Im Überblick auf Seite eins wird nun der Anteil von Männern und Frauen an den Arbeitslosen in Hessen gesondert ausgewiesen.
  • Auf Seite zwei finden Sie neuerdings weitere interessante Daten und Auswertungen zum Schwerpunktthema.
  • Bei der Aufschlüsselung der Arbeitslosenzahlen nach Regionen und Instrumenten, können Sie jetzt über einen Link zur Statistik-Seite der Arbeitsagentur direkt auf geschlechtsdifferenzierte Daten nach Regionen in Hessen zugreifen.

Das Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz erstellt den Report monatlich im Auftrag der LAG Arbeit in Hessen e.V.

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