Fortbildung: Integrierte Schuldnerberatung – Erste Hilfe und Krisenintervention für verschuldete Arbeitssuchende

Wann: 26.04.2018, 09:00 bis 16:00 Uhr
Wo: GAB Limburg – Weilburg, Im Schlenkert 14, 65549 Limburg


Fortbildung: Integrierte Schuldnerberatung – Erste Hilfe und Krisenintervention für verschuldete Arbeitssuchende

Arbeitslosigkeit, besonders über einen längeren Zeitraum, bedeutet für viele Betroffene, dass ihr Geld auch für alltägliche Ausgaben wie Miete, Heizung, Telefon und Fernsehen nicht reicht. Deshalb sind TeilnehmerInnen von arbeitsintegrativen Maßnahmen häufig von Schulden und den Auswirkungen von Vollstreckung und Pfändung betroffen.

Eine frühzeitige und möglichst niedrigschwellige Hilfe kann von den Ansprechpartnern in den Maßnahmen geleistet werden. Wegen dem oftmals vorhandenen Vertrauensvorschuss kann es den Ersthelfern in den Arbeitsmarktprojekten schnell gelingen in die Problemstruktur vorzudringen.

Der Umgang mit Existenz gefährdenden Schulden (Miete und Strom), Schuldnerschutz bei Vollstreckungen der Staatsanwaltschaft, Schuldnerschutz bei Vollstreckungen und Pfändungen privater Gläubiger, Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos, Pfändungsschutz bei Arbeitseinkommen und weitere Hilfestellungen sind Inhalte der Fortbildung.

Es wird eine kurze Übersicht über das Verbraucherinsolvenzverfahren angeboten.

Hier finden Sie ausführliche Informationen und die Anmeldung

 Inhalte der Fortbildung:
  • Was ist der Unterschied zwischen Ver- und Überschuldung?
  • Wie entsteht Überschuldung?
  • Zahlungsverpflichtungen und Schulden aus verschiedenen Bereichen (Miete, Energie, Geldstrafen- und Bußen, Internet, Banken, Telekommunikation, Finanzamt, etc.)
  • Das vereinfachte Mahnverfahren
  • Pfändung und Zwangsvollstreckung
  • Existenzsicherung
  • Pfändungsschutz
  • Regulierungsmöglichkeiten
  • Kurzer Einblick in das Verbraucherinsolvenzverfahren
Trainer:

Beraterinnen und Berater der Schuldner- und Insolvenzberatung der GAB Limburg – Weilburg

Hier finden Sie ausführliche Informationen und die Anmeldung

Fortbildung: Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen

Fortbildung: Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen – Beratungswissen für MitarbeiterInnen in der Arbeitsförderung

Achtung:
B
eide Termine (24. Januar und 7. März) sind bereits ausgebucht.
Bitte schreiben Sie mir eine Email an miriam.hedtmann@lag-arbeit-hessen.de wenn Sie  Interesse an dieser Fortbildung haben.

Die Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen ist ein wichtiger Bestandteil in der Migrationsberatung und im Prozess der beruflichen Integration von Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung.

Die Anerkennungsarten und -verfahren sind oftmals sehr komplex und nicht immer leicht zu durchdringen. Diese Fortbildung gibt Ihnen einen strukturierten Überblick über die komplexe Thematik und vermittelt eine fundierte Basis für die praktische Beratungstätigkeit.

Termin und Ort

24. Januar 2018, 09:30 bis 17:00 Uhr
FaPrik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig! Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Fortbildung  und die Anmeldung.

Inhalte

Die Fortbildung bietet einen Überblick über die Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen. Folgende Themen werden besprochen:

  • Welche Anerkennungsarten gibt es?
  • Wann ist eine Anerkennung möglich und notwendig oder sinnvoll?
  • Welche Unterlagen werden für ein Anerkennungsverfahren benötigt?
  • Welche Kosten und welche Fördermöglichkeiten gibt es?
  • Welche Ergebnisse können Anerkennungsverfahren haben?
  • Gibt es Anerkennungsmöglichkeiten, wenn Dokumente fehlen?
  • Welche Beratungsmöglichkeiten gibt es zum Thema Anerkennung und wie kann eine gute Zuleitung gelingen?
Methoden

Medienunterstützte Präsentation, unterschiedliche Formen von Gruppenarbeit. Die Teilnehmenden können ihre persönlichen Fragen und Fallbeispiele für Fallanalysen einbringen.

Trainerin

Andrea Ulrich, M.A. Internationale Migration und interkulturelle Beziehungen, Projektleitung Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung im IQ Landesnetzwerk Hessen, beramí berufliche Integration e.V.

Hier geht es zur Anmeldung

Grundlagen-Fortbildung: motivieren – präsentieren – aktivieren

Zweitägige Grundlagen-Fortbildung:

motivieren – präsentieren – aktivieren
Rhetorik und Präsentationstechniken für die Arbeitsförderung

Termin: 22. November und 14. Dezember
Ort:
FaPrik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt

„Der erste Eindruck zählt“ – Eine authentische Präsenz, die sich durch Körpersprache, Stimme und Wortwahl ausdrückt, trägt entscheidend zur Motivation der Gesprächspartner/innen bei und bestimmt den weiteren Gesprächsverlauf.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeitsförderung ist es hilfreich, sich in Gesprächen, Präsentationen oder Verhandlungen der eigenen Wirkung bewusst zu sein, die Körpersprache und Stimme gezielt einzusetzen sowie Inhalte ansprechend zu visualisieren.

Dieser zweitägige Workshop bietet Informationen, praktische Tipps und viele Möglichkeiten, an Beispielen aus dem eigenen Arbeitsbereich die Kompetenz für Rhetorik, Visualisierung und Präsentation weiter zu entwickeln:

Hier finden Sie ausführliche Infos und die Anmeldung

Inhalte

  • Der erste Eindruck zählt! – Merkmale positiver Präsenz. Positive, wertschätzende Haltung als Redner/in
  • Wen will ich erreichen? – Analyse der Zuhörer/Zielgruppe – Vorbereiten auf die Zuhörer/innen
  • Wie motiviere ich? – Informationen und Aufträge zuhörergerecht vermitteln
  • Wie sag ich es?- Aufbau eines Statements, eines Kurzvortrags oder einer Präsentation
  • Mach mal Pause! – Regeln für Sprache, Stimme, Betonung, Atmung,…
  • Der Körper spricht… – Mimik und Gestik authentisch einsetzen
  • Alles im Griff? – Umgang mit Lampenfieber
  • Lebendig präsentieren – Grundlagen der Visualisierung, Aufmerksamkeit der Zuhörer/innen mit Bildern und Symbolen aktivieren, Regeln für den Einsatz technischer Medien

Vorgehensweise

Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, anhand von Beispielen aus ihrem Arbeitsfeld an eigenen Präsentationen zu arbeiten, diese in der Gruppe vorzustellen und mit Hilfe von Feedback weiterzuentwickeln. Die Grundlagen werden in kurzen Infoeinheiten vermittelt. Hierbei lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche Formen der Präsentation kennen, werten diese aus und reflektieren, wie diese für das eigene Arbeitsfeld genutzt werden können.

Trainerin

Claudia Egenolf, Dipl.-Heilpädagogin, Kommunikationstrainerin, vis à vis Beratung und Fortbildung, Köln

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Fortbildung: Umgang mit radikalisierten Jugendlichen in der Jugendberufshilfe

Umgang mit radikalisierten Jugendlichen in der Jugendberufshilfe – Sensibilisierung und konkrete Handlungsstrategien für die Extremismusprävention

Termin: 26. Oktober und 2. November 2017; jeweils 10:00-13:00 Uhr

Ort: SAALBAU Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt am Main

Hier finden Sie ausführliche Informationen und die Anmeldung

Was können wir tun, wenn wir in Einrichtungen der Jugendberufshilfe auf extremistisch gefährdete junge Menschen treffen? Wie erkenne ich Extremismus? An wen kann ich mich zur Beratung wenden? Wie kann ich in meiner pädagogischen Arbeit zur Extremismusprävention und Deradikalisierung von Jugendlichen beitragen?

Dieser zweitägige Workshop dient der Früherkennung und Stärkung der pädagogischen Handlungskompetenz von Menschen, die mit gefährdeten jungen Menschen in Kontakt stehen. Er wird durchgeführt von der Beratungsstelle Hessen des Violence Prevention Network (VPN), die durch das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport finanziert wird. Das VPN ist seit Jahren mit Erfolg in der Antigewaltarbeit und Extremismusprävention sowie der Deradikalisierung extremistisch motivierter Gewalttäter tätig.

Inhalte:

  • Vorstellung des Violence Prevention Network e.V. und der Angebote der Beratungsstelle Hessen
  • Einführung in den Themenkomplex religiös begründeter Extremismus am Beispiel des Salafismus
  • Sensibilisierung zur Früherkennung von Radikalisierungsprozessen bei TeilnehmerInnen
  • Erarbeitung konkreter Handlungsstrategien im Umgang mit radikalisierten Jugendlichen
  • Bearbeitung von Fallbeispielen

Methoden:

Medienunterstützte Inputs und Präsentationen, unterschiedliche Formen von Gruppenarbeit. Die Teilnehmenden können ihre persönlichen Fragen und Fallbeispiele für eine Fallanalyse einbringen.

Trainer:

Tarik Gürleyen, Islamwissenschaftler, pädagogischer Mitarbeiter der Beratungsstelle Hessen des Violence Prevention Network; Bereich Intervention und Justiz

Die Veranstaltung ist kostenlos. 

Hier finden Sie ausführliche Informationen und die Anmeldung