Fortbildung: Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen

Fortbildung: Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen – Beratungswissen für MitarbeiterInnen in der Arbeitsförderung

Achtung:
B
eide Termine (24. Januar und 7. März) sind bereits ausgebucht.
Bitte schreiben Sie mir eine Email an miriam.hedtmann@lag-arbeit-hessen.de wenn Sie  Interesse an dieser Fortbildung haben.

Die Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen ist ein wichtiger Bestandteil in der Migrationsberatung und im Prozess der beruflichen Integration von Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung.

Die Anerkennungsarten und -verfahren sind oftmals sehr komplex und nicht immer leicht zu durchdringen. Diese Fortbildung gibt Ihnen einen strukturierten Überblick über die komplexe Thematik und vermittelt eine fundierte Basis für die praktische Beratungstätigkeit.

Termin und Ort

24. Januar 2018, 09:30 bis 17:00 Uhr
FaPrik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig! Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Fortbildung  und die Anmeldung.

Inhalte

Die Fortbildung bietet einen Überblick über die Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen. Folgende Themen werden besprochen:

  • Welche Anerkennungsarten gibt es?
  • Wann ist eine Anerkennung möglich und notwendig oder sinnvoll?
  • Welche Unterlagen werden für ein Anerkennungsverfahren benötigt?
  • Welche Kosten und welche Fördermöglichkeiten gibt es?
  • Welche Ergebnisse können Anerkennungsverfahren haben?
  • Gibt es Anerkennungsmöglichkeiten, wenn Dokumente fehlen?
  • Welche Beratungsmöglichkeiten gibt es zum Thema Anerkennung und wie kann eine gute Zuleitung gelingen?
Methoden

Medienunterstützte Präsentation, unterschiedliche Formen von Gruppenarbeit. Die Teilnehmenden können ihre persönlichen Fragen und Fallbeispiele für Fallanalysen einbringen.

Trainerin

Andrea Ulrich, M.A. Internationale Migration und interkulturelle Beziehungen, Projektleitung Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung im IQ Landesnetzwerk Hessen, beramí berufliche Integration e.V.

Hier geht es zur Anmeldung

Grundlagen-Fortbildung: motivieren – präsentieren – aktivieren

Zweitägige Grundlagen-Fortbildung:

motivieren – präsentieren – aktivieren
Rhetorik und Präsentationstechniken für die Arbeitsförderung

Termin: 22. November und 14. Dezember
Ort:
FaPrik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt

„Der erste Eindruck zählt“ – Eine authentische Präsenz, die sich durch Körpersprache, Stimme und Wortwahl ausdrückt, trägt entscheidend zur Motivation der Gesprächspartner/innen bei und bestimmt den weiteren Gesprächsverlauf.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeitsförderung ist es hilfreich, sich in Gesprächen, Präsentationen oder Verhandlungen der eigenen Wirkung bewusst zu sein, die Körpersprache und Stimme gezielt einzusetzen sowie Inhalte ansprechend zu visualisieren.

Dieser zweitägige Workshop bietet Informationen, praktische Tipps und viele Möglichkeiten, an Beispielen aus dem eigenen Arbeitsbereich die Kompetenz für Rhetorik, Visualisierung und Präsentation weiter zu entwickeln:

Hier finden Sie ausführliche Infos und die Anmeldung

Inhalte

  • Der erste Eindruck zählt! – Merkmale positiver Präsenz. Positive, wertschätzende Haltung als Redner/in
  • Wen will ich erreichen? – Analyse der Zuhörer/Zielgruppe – Vorbereiten auf die Zuhörer/innen
  • Wie motiviere ich? – Informationen und Aufträge zuhörergerecht vermitteln
  • Wie sag ich es?- Aufbau eines Statements, eines Kurzvortrags oder einer Präsentation
  • Mach mal Pause! – Regeln für Sprache, Stimme, Betonung, Atmung,…
  • Der Körper spricht… – Mimik und Gestik authentisch einsetzen
  • Alles im Griff? – Umgang mit Lampenfieber
  • Lebendig präsentieren – Grundlagen der Visualisierung, Aufmerksamkeit der Zuhörer/innen mit Bildern und Symbolen aktivieren, Regeln für den Einsatz technischer Medien

Vorgehensweise

Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, anhand von Beispielen aus ihrem Arbeitsfeld an eigenen Präsentationen zu arbeiten, diese in der Gruppe vorzustellen und mit Hilfe von Feedback weiterzuentwickeln. Die Grundlagen werden in kurzen Infoeinheiten vermittelt. Hierbei lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche Formen der Präsentation kennen, werten diese aus und reflektieren, wie diese für das eigene Arbeitsfeld genutzt werden können.

Trainerin

Claudia Egenolf, Dipl.-Heilpädagogin, Kommunikationstrainerin, vis à vis Beratung und Fortbildung, Köln

Hier finden Sie ausführliche Infos und die Anmeldung

Fortbildung: Umgang mit radikalisierten Jugendlichen in der Jugendberufshilfe

Umgang mit radikalisierten Jugendlichen in der Jugendberufshilfe – Sensibilisierung und konkrete Handlungsstrategien für die Extremismusprävention

Termin: 26. Oktober und 2. November 2017; jeweils 10:00-13:00 Uhr

Ort: SAALBAU Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt am Main

Hier finden Sie ausführliche Informationen und die Anmeldung

Was können wir tun, wenn wir in Einrichtungen der Jugendberufshilfe auf extremistisch gefährdete junge Menschen treffen? Wie erkenne ich Extremismus? An wen kann ich mich zur Beratung wenden? Wie kann ich in meiner pädagogischen Arbeit zur Extremismusprävention und Deradikalisierung von Jugendlichen beitragen?

Dieser zweitägige Workshop dient der Früherkennung und Stärkung der pädagogischen Handlungskompetenz von Menschen, die mit gefährdeten jungen Menschen in Kontakt stehen. Er wird durchgeführt von der Beratungsstelle Hessen des Violence Prevention Network (VPN), die durch das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport finanziert wird. Das VPN ist seit Jahren mit Erfolg in der Antigewaltarbeit und Extremismusprävention sowie der Deradikalisierung extremistisch motivierter Gewalttäter tätig.

Inhalte:

  • Vorstellung des Violence Prevention Network e.V. und der Angebote der Beratungsstelle Hessen
  • Einführung in den Themenkomplex religiös begründeter Extremismus am Beispiel des Salafismus
  • Sensibilisierung zur Früherkennung von Radikalisierungsprozessen bei TeilnehmerInnen
  • Erarbeitung konkreter Handlungsstrategien im Umgang mit radikalisierten Jugendlichen
  • Bearbeitung von Fallbeispielen

Methoden:

Medienunterstützte Inputs und Präsentationen, unterschiedliche Formen von Gruppenarbeit. Die Teilnehmenden können ihre persönlichen Fragen und Fallbeispiele für eine Fallanalyse einbringen.

Trainer:

Tarik Gürleyen, Islamwissenschaftler, pädagogischer Mitarbeiter der Beratungsstelle Hessen des Violence Prevention Network; Bereich Intervention und Justiz

Die Veranstaltung ist kostenlos. 

Hier finden Sie ausführliche Informationen und die Anmeldung

Fortbildung: Professionelle Berufsberatung für MigrantInnen

Professionelle Berufsberatung für MigrantInnen –
interkulturell sensibilisiert und gut informiert über mögliche Wege in den Arbeitsmarkt


Wegen der großen Nachfrage bieten wir diese Fortbildung ein zweites Mal an:

Termin / Ort
15./16.11.2017, jeweils 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr FaPrik, Mainzer Landstr. 405 60326 Frankfurt am Main

Hier finden Sie weitere Details zur Fortbildung und können die Veranstaltung buchen

Diese zweitägige Fortbildung besteht aus zwei Modulen. Der erste Tag ist ein Kommunikationstraining für die Beratung von MigrantInnen und gibt eine Einführung zum Thema interkulturelle Kompetenz in der Beratung.

Viele MigrantInnen habe nur sehr ungenaue Vorstellungen darüber, was Beratung ist, welchem Ziel sie dient und wie sie abläuft. Auch ist die Planung des beruflichen Werdegangs weit weniger eine individuelle Entscheidung. Die Familie sitzt mit am Tisch – häufig im übertragenen Sinne, manchmal auch tatsächlich. Welche Rolle spielen Ihre eigenen kulturellen Vorstellungen im Beratungsprozess? Wie interpretieren Sie bestimmte Verhaltensweisen? Welche Ihrer Verhaltensweisen lösen bei Ihrem Gegenüber möglicherweise Irritationen und Befremden aus? An diesem Seminartag lernen Sie unterschiedliche kulturell bedingte Muster des Denkens, Wertens und Handelns kennen und haben Gelegenheit, Ihr eigenes Verhalten in interkulturellen Situationen zu beobachten und zu reflektieren.

Am zweiten Tag der Fortbildung werden die Einflussfaktoren beruflicher Integrationsprozesse von Geflüchteten behandelt. Sie erhalten einen Überblick darüber, welche beruflichen Integrationswege unter welchen schulischen und beruflichen Voraussetzungen möglich sind.

Anhand der Vorqualifikationen der Ratsuchenden werden systematisch mögliche Anschlussoptionen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und im deutschen Bildungssystem erörtert und Handlungsstrategien für die Beratung entwickelt. Es werden auf Basis der beruflichen Voraussetzungen mögliche Beratungsziele definiert, z.B. Vermittlung in Integrationskurse, Vermittlung in Deutschkurse, Informationen über den deutschen Arbeitsmarkt, ggf. Einleitung eines Anerkennungsverfahrens der beruflichen Vorqualifizierung, Vermittlung von Praktika, Vermittlung in Anpassungsqualifizierungen, Vorbereitungskurse, Fachprüfungen, Antritt eines ersten Arbeitsverhältnisses.

Methoden
Vortrag und medienunterstützte Präsentationen. Sensibilisierung über praktische Übungen in Einzel- und Gruppenarbeit.

TrainerInnen
1. Seminartag: Kölner Institut für Interkulturelle Kompetenz e.V.
2. Seminartag: Dipl. Sozialpädagogin Dietlinde Kosub-Jankowski und Dipl. Pädagogin Lydia Mesgina, beramí berufliche Integration e.V.