Fortbildung: Lernen lohnt sich…aber wie bringe ich das rüber?!

Methodisch-didaktische Impulse für den Stützunterricht
Termin: 14.09. und 05.10.2016

Als Anleiter/in führen Sie neben den praktischen Anleitungen am Arbeitsplatz auch Unterrichtseinheiten im Rahmen eines „Stützunterrichts“ durch.
Herausfordernd sind oftmals die kurzen Konzentrationsspannen, Besonderheiten bei der Wahrnehmungsverarbeitung, ein unterschiedlicher Wissensstand und Motivationsprobleme der Lernenden.

Mit Hilfe eines methodisch-didaktischen Aufbaus des Unterrichts können diese Herausforderungen besser aufgegriffen und gemeistert werden.
In dem zweitägigen Seminar lernen Sie hierzu methodisch-didaktische Grundlagen, die Ihnen helfen, die Motivation der Lernenden zu stärken und die unterschiedlichen Potentiale zu fördern.

Trainerin: Claudia Egenolf, Dipl.-Heilpädagogin, Kommunikationstrainerin, vis à vis Beratung und Fortbildung, Köln

Ort: Faprik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt

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Fortbildung: Ist das noch normal? Berufliche Förderung psychisch auffälliger junger Menschen

Termin: 02./03. August 2016

Diese zweitägige Fortbildung stellt die wichtigsten, oft multiplen psychischen Erkrankungsbilder von Jugendlichen vor und bietet Raum für die Behandlung von konkreten Fallbeispielen. Es werden Handlungsempfehlungen zum Umgang mit psychisch auffälligen Jugendlichen in der Jugendberufshilfe erarbeitet.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte im Übergangssystem und in Jobcentern.

Der Referent Dr. Wilfried Huck,  Kinder- und Jugendpsychiater im Ruhestand, war u.a. ärztl. Leiter der Tagesklinik und Ambulanz der LWL Klinik Hamm für Kinder- und Jugendpsychiatrie und ist Autor des Fachbuchs: „Wahnsinn Jung: Junge Erwachsene zwischen Pädagogik und Psychiatrie“ (2015)

Ort: Faprik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt

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Foto: (c) Woodapple / Fotolia.de

Arbeitsgelegenheiten im neuen Integrationsgesetz – kein gutes Mittel zur Integration in den Arbeitsmarkt

Im Rahmen des Integrationsgesetzes der Bundesregierung sollen „Zusätzliche 100.000 Arbeitsgelegenheiten für Berechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (…) erste Eindrücke in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen“, so das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf seiner Internetseite.  Wer das Instrument der Arbeitsgelegenheit und die gesetzlichen Anforderungen an seine Bewilligung kennt, wird sich wundern. Denn diese sind eben nicht darauf zugeschnitten dem deutschen Arbeitsmarkt nahe zu kommen. Sie werden nach § 16d SGB II, Absatz 1 nur dann erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zugewiesen »wenn die darin verrichteten Arbeiten zusätzlich sind, im öffentlichen Interesse liegen und wettbewerbsneutral sind«, also einer normalen wirtschaftlichen Tätigkeit möglichst fernstehen.

Hier zu ausführlich der sehr empfehlenswerte Artikel „Nirwana-Arbeitsgelegenheiten“ von Stefan Sell, Professor für Sozialpolitik an der Hochschule Koblenz.

Förderprojekt des BMAS für erwachsene Flüchtlinge und erwerbsfähige Leistungsberechtigte (STAFFEL)

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat ein kleines neues Bundesprogramm zur Förderung von jüngeren Flüchtlingen mit guter Bleibeperspektive und jüngeren Leistungsberechtigten namens STAFFEL aufgelegt. Der Förderumfang des Programms „Soziale Teilhabe durch Arbeit für junge erwachsene Flüchtlinge und erwerbsfähige Leistungsberechtigte (STAFFEL)“ beträgt 7 Mio EURO jährlich, bei einer Laufzeit von 3 Jahren.

Projekte können von Maßnahmeträgern bis zum 31. Juli 2016 beim BMAS eingereicht werden.

Es werden für einen Zeitraum von maximal 12 Monaten Arbeitsverhältnisse  mit jungen erwachsenen Leistungsberechtigten im SGB II zwischen 25 und 35 Jahren gefördert (anerkannte Flüchtlinge und andere Leistungsberechtigte, deren Vemittlung erschwert ist).

Ziel ist die Heranführung an den Arbeitsmarkt durch die Förderung flankierender Anstrengungen in Form von Anleitung, Betreuung und Begleitung.

Die Föderrichtlinien finden Sie hier