Schlagwort-Archiv: Arbeitsmarkt-Report

Arbeitsmarkt-Report Hessen 07/2017

Langzeitarbeitslosen Hartz-IV-Empfänger gelingt nur selten der Schritt in den ersten Arbeitsmarkt

In diesem Monat betrachtet der Arbeitsmarkt-Report Hessen schwerpunktmäßig die Abgänge aus der Langzeitarbeitslosigkeit.

Langzeitarbeitslos im Sinne der Statistik ist, wer seit mindestens einem Jahr arbeitslos gemeldet ist. Von den Langzeitarbeitslosen, die Arbeitslosengeld I beziehen, konnte im Juni 2017 jeder sechste durch Aufnahme einer Beschäftigung die Langzeitarbeitslosigkeit beenden. Bei den Langzeitarbeitslosen Hartz-IV-Empfängern gelang  nur rund jedem zehnten der Schritt in den ersten Arbeitsmarkt. 

Trotz der ganz erheblichen Bedeutung einer abgeschlossenen Berufsausbildung für den Erfolg auf dem deutschen Arbeitsmarkt beginnt nur ein sehr geringer Teil (unter 0,1 Prozent)  der Langzeitarbeitslosen eine (schulische) Ausbildung.

Weitere ausführliche Informationen zur Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit in Hessen finden Sie im Arbeitsmarkt-Report Hessen 07/2017.

Monatliche Übersicht über beschäftigungspolitische Maßnahmen in Hessen

Darüber hinaus enthält der Report jeden Monat Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der hessischen Gebietskörperschaften, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt.

Foto: (c) Wrangler / Fotolia.de

 

Arbeitsmarkt-Report 06/2017

Sonderprogramme zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit wenig erfolgreich

Im Schwerpunkt dieser Ausgabe des Arbeitsmarkt-Report Hessen werden die beiden Bundesprogramme zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit untersucht, das ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter und das Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt.

Im ESF-Bundesprogramm läuft die Besetzung der Plätze durch die Jobcenter in Hessen, wie bundesweit, schleppend. Bundesweit stehen 33.000 Plätze zur Verfügung. Davon wurden aber seit Start des Programms vor zwei Jahren nur 22.700 durch die Jobcenter beantragt. In Hessen wurden 1.858 Plätze bewilligt.

Im Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt wurden von den bundesweit 20.000 Plätzen bis Juni 2017 19.643 Plätze bewilligt, 392 davon in Hessen.

Zuletzt wurden in Hessen 788 Teilnehmende im ESF-Bundesprogramm und 231 Teilnehmende im Programm Soziale Teilhabe gefördert. Dem stehen im Juni 2017 in Hessen knapp 60.000 Langzeitarbeitslose gegenüber. Die beiden Bundesprogramme leisten also keinen relevanten Beitrag zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit. 

Ausführliche Infos zu diesem Thema finden Sie im Arbeitsmarkt-Report Hessen 06/2017 

Monatliche Übersicht über beschäftigungspolitische Maßnahmen in Hessen

Darüber hinaus enthält der Report jeden Monat Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der hessischen Gebietskörperschaften, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt.

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Arbeitsmarkt-Report 05/2017

Erwerbslosigkeit ist Armutsrisiko Nummer 1 in Hessen

Im Schwerpunkt dieser Ausgabe des Arbeitsmarkt-Reportes werden die Armutsgefährdungsquoten für das Land Hessen betrachtet.

Die Armutsgefährdungsschwelle wird von der EU vom  mittleren Einkommen (Median) abgeleitet. Relativ arm ist per Definition, wem weniger als 60 % des mittleren Einkommens zur Verfügung stehen.  Die Armutsgefährdungsschwelle lag in Hessen 2015 für einen Einpersonenhaushalt bei 988 Euro. Für einen  Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren lag sie bei 2.074 Euro.

In Hessen waren 2015 insgesamt 16,5 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Ein Vergleich verschiedener Personengruppen zeigt, dass Erwerbslose das größte Armutsrisiko in Hessen haben. 54,2 % der Erwerbslosen sind armutsgefährdet. Eine weitere Gruppen mit hohem Armutsrisiko sind Personen mit Migrationshintergrund. 28,2 % der Menschen mit Migrationshintergrund waren 2015 armutsgefährdet.

Ausführliche Infos zu diesem Thema finden Sie im Arbeitsmarkt-Report Hessen 05/2017

Monatliche Übersicht über beschäftigungspolitische Maßnahmen in Hessen

Darüber hinaus enthält der Report jeden Monat Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der hessischen Gebietskörperschaften, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt.

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Arbeitsmarkt-Report 04/2017

85.000 Arbeitslose in Hessen benötigen eine zum Berufsabschluss führende Förderung

Das Thema dieser Ausgabe des Arbeitsmarkt-Reportes Hessen ist die schulische und berufliche Qualifikation von Arbeitslosen.

Arbeitslosigkeit ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt häufig ein Problem mangelnder schulischer und beruflicher Qualifikationen. Auf dem zertifikatsorientierten deutschen Arbeitsmarkt wird viel Wert auf eine erfolgreich absolvierte Ausbildung gelegt.

Die 58.424 Arbeitslosen im SGB III (Arbeitslosenversicherung) sind deutlich besser qualifiziert als die 113.400 Arbeitslosen im SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende ) . 25,6 Prozent aller Arbeitslosen im SGB II hat keinen Schulabschluss und 33,1 Prozent nur einen Hauptschulabschluss. Eine fehlende Ausbildung ist eine große Eintrittsbarriere für den Übergang in Ausbildung oder Arbeit.

Die unterschiedliche Qualifikationsstruktur spiegelt sich auch bei der beruflichen Ausbildung wider. Während rund zwei Drittel der Arbeitslosen im SGB II keine abgeschlossene Ausbildung haben (62 Prozent), sind es im SGB III nur 24,8 Prozent.

Ohne eine qualifizierte Ausbildung sind die Chancen der Integration auf dem deutschen Arbeitsmarkt sehr schlecht. Knapp 85.000 Arbeitslose in Hessen ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung benötigen daher abschlussorientierte arbeitsmarktpolitische Förderung, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu steigern.

Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie im Arbeitsmarkt-Report Hessen 04/2017

Monatliche Übersicht über beschäftigungspolitische Maßnahmen in Hessen

Darüber hinaus enthält der Report jeden Monat Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der hessischen Gebietskörperschaften, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt.

Foto: (c) Wrangler / Fotolia.de