Grundlagen-Fortbildung: motivieren – präsentieren – aktivieren

Zweitägige Grundlagen-Fortbildung:

motivieren – präsentieren – aktivieren
Rhetorik und Präsentationstechniken für die Arbeitsförderung

Termin: 22. November und 14. Dezember
Ort:
FaPrik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt

„Der erste Eindruck zählt“ – Eine authentische Präsenz, die sich durch Körpersprache, Stimme und Wortwahl ausdrückt, trägt entscheidend zur Motivation der Gesprächspartner/innen bei und bestimmt den weiteren Gesprächsverlauf.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeitsförderung ist es hilfreich, sich in Gesprächen, Präsentationen oder Verhandlungen der eigenen Wirkung bewusst zu sein, die Körpersprache und Stimme gezielt einzusetzen sowie Inhalte ansprechend zu visualisieren.

Dieser zweitägige Workshop bietet Informationen, praktische Tipps und viele Möglichkeiten, an Beispielen aus dem eigenen Arbeitsbereich die Kompetenz für Rhetorik, Visualisierung und Präsentation weiter zu entwickeln:

Hier finden Sie ausführliche Infos und die Anmeldung

Inhalte

  • Der erste Eindruck zählt! – Merkmale positiver Präsenz. Positive, wertschätzende Haltung als Redner/in
  • Wen will ich erreichen? – Analyse der Zuhörer/Zielgruppe – Vorbereiten auf die Zuhörer/innen
  • Wie motiviere ich? – Informationen und Aufträge zuhörergerecht vermitteln
  • Wie sag ich es?- Aufbau eines Statements, eines Kurzvortrags oder einer Präsentation
  • Mach mal Pause! – Regeln für Sprache, Stimme, Betonung, Atmung,…
  • Der Körper spricht… – Mimik und Gestik authentisch einsetzen
  • Alles im Griff? – Umgang mit Lampenfieber
  • Lebendig präsentieren – Grundlagen der Visualisierung, Aufmerksamkeit der Zuhörer/innen mit Bildern und Symbolen aktivieren, Regeln für den Einsatz technischer Medien

Vorgehensweise

Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, anhand von Beispielen aus ihrem Arbeitsfeld an eigenen Präsentationen zu arbeiten, diese in der Gruppe vorzustellen und mit Hilfe von Feedback weiterzuentwickeln. Die Grundlagen werden in kurzen Infoeinheiten vermittelt. Hierbei lernen die Teilnehmer/innen unterschiedliche Formen der Präsentation kennen, werten diese aus und reflektieren, wie diese für das eigene Arbeitsfeld genutzt werden können.

Trainerin

Claudia Egenolf, Dipl.-Heilpädagogin, Kommunikationstrainerin, vis à vis Beratung und Fortbildung, Köln

Hier finden Sie ausführliche Infos und die Anmeldung

Fortbildung: Umgang mit radikalisierten Jugendlichen in der Jugendberufshilfe

Umgang mit radikalisierten Jugendlichen in der Jugendberufshilfe – Sensibilisierung und konkrete Handlungsstrategien für die Extremismusprävention

Termin: 26. Oktober und 2. November 2017; jeweils 10:00-13:00 Uhr

Ort: SAALBAU Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt am Main

Hier finden Sie ausführliche Informationen und die Anmeldung

Was können wir tun, wenn wir in Einrichtungen der Jugendberufshilfe auf extremistisch gefährdete junge Menschen treffen? Wie erkenne ich Extremismus? An wen kann ich mich zur Beratung wenden? Wie kann ich in meiner pädagogischen Arbeit zur Extremismusprävention und Deradikalisierung von Jugendlichen beitragen?

Dieser zweitägige Workshop dient der Früherkennung und Stärkung der pädagogischen Handlungskompetenz von Menschen, die mit gefährdeten jungen Menschen in Kontakt stehen. Er wird durchgeführt von der Beratungsstelle Hessen des Violence Prevention Network (VPN), die durch das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport finanziert wird. Das VPN ist seit Jahren mit Erfolg in der Antigewaltarbeit und Extremismusprävention sowie der Deradikalisierung extremistisch motivierter Gewalttäter tätig.

Inhalte:

  • Vorstellung des Violence Prevention Network e.V. und der Angebote der Beratungsstelle Hessen
  • Einführung in den Themenkomplex religiös begründeter Extremismus am Beispiel des Salafismus
  • Sensibilisierung zur Früherkennung von Radikalisierungsprozessen bei TeilnehmerInnen
  • Erarbeitung konkreter Handlungsstrategien im Umgang mit radikalisierten Jugendlichen
  • Bearbeitung von Fallbeispielen

Methoden:

Medienunterstützte Inputs und Präsentationen, unterschiedliche Formen von Gruppenarbeit. Die Teilnehmenden können ihre persönlichen Fragen und Fallbeispiele für eine Fallanalyse einbringen.

Trainer:

Tarik Gürleyen, Islamwissenschaftler, pädagogischer Mitarbeiter der Beratungsstelle Hessen des Violence Prevention Network; Bereich Intervention und Justiz

Die Veranstaltung ist kostenlos. 

Hier finden Sie ausführliche Informationen und die Anmeldung

Fortbildung: Professionelle Berufsberatung für MigrantInnen

Professionelle Berufsberatung für MigrantInnen –
interkulturell sensibilisiert und gut informiert über mögliche Wege in den Arbeitsmarkt


Wegen der großen Nachfrage bieten wir diese Fortbildung ein zweites Mal an:

Termin / Ort
15./16.11.2017, jeweils 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr FaPrik, Mainzer Landstr. 405 60326 Frankfurt am Main

Hier finden Sie weitere Details zur Fortbildung und können die Veranstaltung buchen

Diese zweitägige Fortbildung besteht aus zwei Modulen. Der erste Tag ist ein Kommunikationstraining für die Beratung von MigrantInnen und gibt eine Einführung zum Thema interkulturelle Kompetenz in der Beratung.

Viele MigrantInnen habe nur sehr ungenaue Vorstellungen darüber, was Beratung ist, welchem Ziel sie dient und wie sie abläuft. Auch ist die Planung des beruflichen Werdegangs weit weniger eine individuelle Entscheidung. Die Familie sitzt mit am Tisch – häufig im übertragenen Sinne, manchmal auch tatsächlich. Welche Rolle spielen Ihre eigenen kulturellen Vorstellungen im Beratungsprozess? Wie interpretieren Sie bestimmte Verhaltensweisen? Welche Ihrer Verhaltensweisen lösen bei Ihrem Gegenüber möglicherweise Irritationen und Befremden aus? An diesem Seminartag lernen Sie unterschiedliche kulturell bedingte Muster des Denkens, Wertens und Handelns kennen und haben Gelegenheit, Ihr eigenes Verhalten in interkulturellen Situationen zu beobachten und zu reflektieren.

Am zweiten Tag der Fortbildung werden die Einflussfaktoren beruflicher Integrationsprozesse von Geflüchteten behandelt. Sie erhalten einen Überblick darüber, welche beruflichen Integrationswege unter welchen schulischen und beruflichen Voraussetzungen möglich sind.

Anhand der Vorqualifikationen der Ratsuchenden werden systematisch mögliche Anschlussoptionen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und im deutschen Bildungssystem erörtert und Handlungsstrategien für die Beratung entwickelt. Es werden auf Basis der beruflichen Voraussetzungen mögliche Beratungsziele definiert, z.B. Vermittlung in Integrationskurse, Vermittlung in Deutschkurse, Informationen über den deutschen Arbeitsmarkt, ggf. Einleitung eines Anerkennungsverfahrens der beruflichen Vorqualifizierung, Vermittlung von Praktika, Vermittlung in Anpassungsqualifizierungen, Vorbereitungskurse, Fachprüfungen, Antritt eines ersten Arbeitsverhältnisses.

Methoden
Vortrag und medienunterstützte Präsentationen. Sensibilisierung über praktische Übungen in Einzel- und Gruppenarbeit.

TrainerInnen
1. Seminartag: Kölner Institut für Interkulturelle Kompetenz e.V.
2. Seminartag: Dipl. Sozialpädagogin Dietlinde Kosub-Jankowski und Dipl. Pädagogin Lydia Mesgina, beramí berufliche Integration e.V.

Dokumentation der LAG-Fachtagung: Arbeitslos 4.0 ? Soziale Gerechtigkeit in der digitalisierten Arbeitswelt

Am 16. Mai 2017 hat die LAG Arbeit in Hessen e.V. eine Fachtagung unter dem Titel Arbeitslos 4.0 ? Soziale Gerechtigkeit in der digitalisierten Arbeitswelt veranstaltet.

Podiumsdiuskussion
Kerstin Gerbig, Vorsitzende der LAG Arbeit in Hessen e.V. diskutiert mit Daniel May, MdL, Bündnis 90 / Die Grünen

 

 

Dokumentation
Programm:

Arbeitslos 4.0? Soziale Gerechtigkeit in der digitalisierten Arbeitswelt

Presseartikel

Arbeit in Hessen – Schulungen werden immer bedeutender, Wiesbadener Kurier, 17.05.2017

Berufsanforderungen steigen
Darmstädter Echo, 17.05.2017

Vorträge:

Dr. Christian Mittermüller, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration: Digitalisierung als Chance für die Arbeitsmarktförderung

Kathrin Belten, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration: Digitalisierung als Herausforderung für den Arbeitsschutz

Emanuel Bennewitz,  Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Digitalisierung der Arbeitswelt – Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Hessen und geschlechtsspezifische Aspekte

Andreas Henkes, Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Arbeiten 4.0  –  Handlungsbedarfe und Gestaltungsoptionen in der beruflichen Weiterbildung

Torben Padur, Bundesinstitut für Berufsbildung: Veränderungen in der dualen Ausbildung – Berufsbildung 4.0 

Andrea Mohoric, Forschungsinstitut Betriebliche Bildung: Digitale Medien in der Weiterbildung von Geringqualifzierten

Verlinkung zu einigen praktischen Beispielen für digitales Lernen(Folien 15-17)

Fotos
Dr. Christian Mittermüller, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Kathrin Belten, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Andreas Henkes, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Andrea Mohoric, f-bb
Torben Padur, BIBB
Emanuel Bennewitz, IAB Hessen
Miriam Hedtmann
Miriam Hedtmann, LAG Arbeit in Hessen e.V.
Vorstand der LAG Arbeit in Hessen e.V. diskutiert mit hessischen Landtagsabgeordneten: Clemens Mellentin (LAG Arbeit), Judith Lannert (CDU), Michael Lechner (Moderation), Janine Wissler (Die Linke), Wolfgang Decker (SPD), Daniel May (Bündnis 90 / Die Grünen), v.l.n.r.

 

 

 

 

 

 

Zusammenfassung:

Den Einstieg in die Fachtagung bildete die Frage, wie sich die Digitalisierung der Arbeitswelt auf den hessischen Arbeitsmarkt auswirken wird, insbesondere auf die Arbeitsmarktchancen von Geringqualifizierten.

Darauf aufbauend wurden die notwendigen Schlussfolgerungen für die Qualifizierung von Benachteiligten und die Beschäftigungsförderung analysiert und diskutiert.

Es wurde an Hand von Beispielen illustriert, wie digitale Medien in (Teil-) Qualifikationen für Geringqualifizierte  eingesetzt werden können. Multimediale Übungseinheiten können  die Motivation der Teilnehmenden erhöhen und ein arbeitsintegriertes Lernen ermöglichen.

In der abschließenden Podiumsdiskussion diskutierten VertreterInnen der hessischen Landtagsfraktionen mit dem Vorstand der LAG Arbeit in Hessen e.V. darüber, wie die Arbeitsmarktpolitik in Zukunft ausgerichtet werden sollte  und was die Beschäftigungspolitik für diejenigen tuen kann, die für digitalisierte Berufe nicht geeignet sind.

 Fotos:  Sabine Reining