Fortbildung: Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen

Fortbildung: Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen – Beratungswissen für MitarbeiterInnen in der Arbeitsförderung

Die Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen ist ein wichtiger Bestandteil in der Migrationsberatung und im Prozess der beruflichen Integration von Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung.

Die Anerkennungsarten und -verfahren sind oftmals sehr komplex und nicht immer leicht zu durchdringen. Diese Fortbildung gibt Ihnen einen strukturierten Überblick über die komplexe Thematik und vermittelt eine fundierte Basis für die praktische Beratungstätigkeit.

Termin und Ort

24. Januar 2018, 09:30 bis 17:00 Uhr
FaPrik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig! Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Fortbildung  und die Anmeldung.

Inhalte

Die Fortbildung bietet einen Überblick über die Anerkennung von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen. Folgende Themen werden besprochen:

  • Welche Anerkennungsarten gibt es?
  • Wann ist eine Anerkennung möglich und notwendig oder sinnvoll?
  • Welche Unterlagen werden für ein Anerkennungsverfahren benötigt?
  • Welche Kosten und welche Fördermöglichkeiten gibt es?
  • Welche Ergebnisse können Anerkennungsverfahren haben?
  • Gibt es Anerkennungsmöglichkeiten, wenn Dokumente fehlen?
  • Welche Beratungsmöglichkeiten gibt es zum Thema Anerkennung und wie kann eine gute Zuleitung gelingen?
Methoden

Medienunterstützte Präsentation, unterschiedliche Formen von Gruppenarbeit. Die Teilnehmenden können ihre persönlichen Fragen und Fallbeispiele für Fallanalysen einbringen.

Trainerin

Andrea Ulrich, M.A. Internationale Migration und interkulturelle Beziehungen, Projektleitung Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung im IQ Landesnetzwerk Hessen, beramí berufliche Integration e.V.

Hier geht es zur Anmeldung

Arbeitsmarkt-Report Hessen 10/2017

Öffentlich geförderte Beschäftigung: zwei drittel weniger Teilnehmer-Plätze als 2009

Der Schwerpunkt des Arbeitsmarkt-Reportes Hessen 10 /2017 liegt auf der Entwicklung der öffentlich geförderten Beschäftigung.

Vielen Arbeitslosen im Hartz-IV-Bezug fällt die Integration in Arbeit auf Grund vorliegender Vermittlungshemmnisse wie Langzeitarbeitslosigkeit, fehlende Qualifikation oder gesundheitliche Einschränkungen schwer. Um  ihnen die Arbeitsaufnahme bei einem Beschäftigungsunternehmen oder in der freien Wirtschaft zu erleichtern, können die Jobcenter arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Bereich der öffentlich geförderten Beschäftigung einsetzen.

Die Sparmaßnahmen der Bundesregierung bei der öffentlich geförderten Beschäftigung haben den Einsatz dieses Instrumentes aber ab 2010 stark eingeschränkt. Gegenüber 2009 ist die Teilnehmerzahl auf weniger als ein Drittel gesunken. 2017 nahmen von den knapp 60.000 Langzeitarbeitslosen in Hessen nur 3.400 Personen an Arbeitsgelegenheiten teil. Mit der Instrumentenreform 2012 hat die Bundesregierung arbeitsmarktpolitische Maßnahmen nochmals massiv reduziert.

Neue Bundesprogramme sorgen seit 2015 wieder für einen leichten Anstieg

2015 sind die beiden Bundesprogramme Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt und Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter neu hinzugekommen, in denen 2017 insgesamt in Hessen rund 900 Personen gefördert werden. Sie sorgen seit 2015 für einen leichten Anstieg der TeilnehmerInnenzahlen in der öffentlich geförderten Beschäftigung.

Weitere ausführliche Informationen zu diesem Thema erhalten Sie im Arbeitsmarkt Report Hessen 10/2017

Monatliche Übersicht über beschäftigungspolitische Maßnahmen in Hessen

Darüber hinaus enthält der Report jeden Monat Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in den hessischen Kommunen, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt.

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