Fortbildung: Umgang mit Radikalismus / Fundamentalismus in Einrichtungen der Jugendberufshilfe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bildungsträgern treffen in den vergangenen Jahren vermehrt auf radikalisierte Jugendliche, sei es beeinflusst durch den islamischen Fundamentalismus oder durch Rechtsradikalismus. Die Fortbildung klärt in zwei Themenblöcken über beide Ideologien auf und beschreibt, woran man die Radikalisierung von Jugendlichen erkennen kann.

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Inhalt

In beiden Schwerpunkten werden folgende Fragen behandelt: 

  • Wie gehe ich mit radikalisierten Jugendlichen um?
  • Welche Institutionen / Ansprechpartner gibt es, die in der Präventionsarbeit tätig sind?
  • Wie gehe ich mit Agitationsversuche innerhalb der Gruppe um?
  • Welche Präventions- und Gegenmaßnahmen kann ich ergreifen?

 Schwerpunkt I – Salafismus

  • Erscheinungsformen des Salafismus
  • Lagebild: Salafismus in Hessen
  • Erkennbarkeit von Radikalisierungsprozessen und mögliche Gegenmaßnahmen
  • Videos und Textbeispiele

 Schwerpunkt II – Rechtsradikalismus

  • Erscheinungsformen des Rechtsextremismus
  • Radikalisierung(sfaktoren)/Einstieg in den Rechtsextremismus
  • „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ (Video-, Musik- und Textbeispiele)
  • Organisierter Rechtsextremismus in Hessen

Methoden

Medienunterstützte Inputs und Präsentationen,  Beispielhafte Präsentation von Videos und Textbeispielen.

Referentinnen

Die Fortbildung wird von zwei MitarbeiterInnen der Presseabteilung des Landesverfassungsschutz Hessen durchgeführt.

Nur wenige Langzeitarbeitslose finden einen Job

Während die Gesamtzahl der Arbeitslosen im Mai weiter gesunken ist, finden Langzeitarbeitslose in Deutschland weiterhin nur selten einen Job. Nur 13 Prozent der Langzeitarbeitslosen, die im vergangen Jahr ihre Arbeitslosigkeit beendeten, bekamen tatsächlich eine neue Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt. Dies berichteten Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Daten der Bundesagentur für Arbeit. Der überwiegende Teil sei aus der Statistik gestrichen worden, vor allem wegen Arbeitsunfähigkeit, teilte die Behörde auf Anfrage der Linkspartei mit.

Trotz guter Konjunktur verharrt die Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland seit Jahren auf hohem Niveau. Seit 2011 hat die Zahl der Arbeitslosen, die mindestens ein Jahr ohne Beschäftigung sind, nur um 2,7 Prozent abgenommen, sie liegt aktuell bei 1,04 Millionen.

Arbeitsmarkt-Report Hessen 06/2016

In dieser Ausgabe wird die Entwicklung der Sonderprogramme des Bundes zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit und die Teilnehmerzahl in Hessen ausgewertet.

Trotz positiver Beschäftigungsentwicklung hat sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Deutschland in den letzten Jahren kaum verändert. Seit 2011 ist sie nur um 2,7 Prozent auf aktuell 1,04 Millionen gesunken.

Die beiden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die es aktuell für diese Zielgruppe in Deutschland gibt, sind das ESF-finanzierte Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit, in dem bundesweit 33.000 Plätze zur Verfügung stehen und das Bundesprogramm Soziale Teilhabe . Hier stehen bundesweit 10.000 Plätze für besonders benachteiligte Menschen zur Verfügung.

In Hessen gab es im Juni diesen Jahres ca. 64.600  Langzeitarbeitslose. Es werden derzeit zusammengenommen 429 hessische Langzeitarbeitslose in den beiden oben genannten Programmen gefördert.

Den ausführlichen Arbeitsmarkt-Report Hessen 06/2016 erhalten Sie hier

Der Arbeitsmarkt-Report Hessen wird monatlich vom Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt. Neben dem monatlichen Schwerpunkt enthält der Report Übersichten über den Bestand an TeilnehmerInnen in ausgewählten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der hessischen Gebietskörperschaften, getrennt nach der Kostenträgerschaft im SGB III und SGB II.

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