Fortbildung: Ist das noch normal? Berufliche Förderung psychisch auffälliger junger Menschen

Termin: 03./04. November 2015

Diese zweitägige Fortbildung stellt die wichtigsten, oft multiplen psychischen Erkrankungsbilder von Jugendlichen vor und bietet Raum für die Behandlung von konkreten Fallbeispielen. Es werden Handlungsempfehlungen zum Umgang mit psychisch auffälligen Jugendlichen in der Jugendberufshilfe erarbeitet.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte im Übergangssystem und in Jobcentern.

Der Referent Dr. Wilfried Huck,  Kinder- und Jugendpsychiater im Ruhestand, war u.a. ärztl. Leiter der Tagesklinik und Ambulanz der LWL Klinik Hamm für Kinder- und Jugendpsychiatrie und ist Autor des Fachbuchs: „Wahnsinn Jung: Junge Erwachsene zwischen Pädagogik und Psychiatrie“ (2015)

Ort: Faprik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt

Hier finden Sie ausführliche Informtionen zur Veranstaltung und das Anmeldeformular.

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Fortbildung: Arbeitsrecht für Geschäftsleitungen und Personalverantwortliche von Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaften

Termin und Ort:
17.11.2015, 09:30 – 16:00 Uhr
FaPrik, Mainzer Landstr. 405, 60326 Frankfurt am Main

Fragen des Arbeitsrechtes gehören zum Tagesgeschäft von Personalverantwortlichen. Um den Gestaltungsspielraum beim Abschluss von Arbeitsverhältnissen auszuschöpfen, sind Kenntnisse des aktuellen Arbeitsrechtes notwendig. Fehler bei der Formulierung von Arbeitsverträgen können für Arbeitgeber und Arbeitnehmer weitreichende rechtliche Folgen haben.

Diese Fortbildung widmet sich den Grundlagen des Arbeitsrechtes unter Berücksichtigung spezifischer Fragestellungen der Branche. Sie richtet sich an Geschäftsleitungen und Personalverantwortliche in Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaften.

Referent:
Thomas Kelz ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Marburg. Er ist für Arbeitnehmer und Geschäftsführer von mittelständischen und kleinen Unternehmen sowie für soziale Organisationen tätig.

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung und das Anmeldeformular finden Sie hier

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DGB und BDA stellen Aktionsplan für langzeitarbeitslose Eltern vor

70 Prozent der Paarhaushalte mit Kindern im SGB-II-System sind so genannte Langzeitbezieher. Für Kinder ist das Risiko, von Arbeitslosengeld II abhängig zu sein, in den vergangenen Jahren sogar gestiegen, im Unterschied zu anderen Altersgruppen.

Unter dem Titel  „Zukunft für Kinder – Perspektiven für Eltern in SGB II“ setzen sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) gemeinsam für einen Aktionsplan gegen Kinderarmut ein.

Vorrangiges Ziel der Initiative ist, mindestens ein Elternteil in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bei Bedarf auch in zeitlich befristete, öffentlich geförderte und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Weitere Informationen hierzu in der Pressemitteilung des DGB

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Arbeitsmarktreport Hessen 08/2015: Deutlich mehr Menschen ohne Arbeit als Zahl der registrierten Arbeitslosen

Viele Menschen ohne Arbeit fallen in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nicht unter den Begriff „arbeitslos“. Dies trifft z.B. auf Personen zu, die älter sind als 58 Jahre und  in den letzten 12 Monaten kein Job-Angebot erhalten haben. Weitere Personengruppen, die nicht unter den Begriff „arbeitslos“ fallen sind z.B.:
– kurzfristig Arbeitsunfähige
– Teilnehmer an Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung sowie Teilnehmer an Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung
– Teilnehmer an Integrationskursen oder Rehamaßnahmen

In Hessen registrierte die Bundesagentur für Arbeit im August dieses Jahres 181.106 Arbeitslose. Tatsächlich waren jedoch 227.304 Menschen ohne Arbeit.

Ausführlich hierzu der monatlich erscheinende Arbeitsmarktreport Hessen. Er wird vom Institut für Bildungs- und Sozialpolitik der Hochschule Koblenz für die LAG Arbeit in Hessen e.V. erstellt.

Arbeitsmarkreport Hessen 08/2015

Einen Überblick über die Zusammensetzung der Arbeitslosenzahlen und die Kritik daran gibt auch der Artikel „Schöngerechnet“ der Süddeutschen Zeitung vom 13. Juli 2015